04. Mai 2017
Kamingespräch mit Irmgard Freidler
Gedanken zu Unternehmensführung und –nachfolge
Irmgard Freidler, Geschäftsführende Gesellschafterin der ALB-GOLD Teigwaren GmbH aus Trochtelfingen beim Kamingespräch des Netzwerks der Frauen und der Sektion Reutlingen/Tübingen
Dr. Tabea Glemser dankt Irmgard Freidler für einen grandiosen Abend mit Tradition aus der Flasche: bestem Kessler Sekt aus Esslingen am Neckar (Foto: Wirtschaftsrat)

Rund fünfzehn Mitglieder versammelten sich zum exklusiven Kamingespräch mit Irmgard Freidler, der geschäftsführenden Gesellschafterin der ALB-GOLD Teigwaren GmbH in Trochelfingen und Chefin der ALB GOLD Gruppe. Gemeinsam diskutierte sie mit Unternehmerinnen und Unternehmern des Netzwerks der Frauen und der Sektion Reutlingen/Tübingen über die Herausforderungen, als auch Vorteile eines inhabergeführten Familienunternehmens, insbesondere auch mit Blick auf die Übergabe an nachfolgende Generationen.

 

Plötzlich in der alleinigen Chef- und Führungsposition. Durch einen tragischen Schicksalsschlag wurde Irmgard Freidler von heute auf morgen in die verantwortliche Leitung der Unternehmensgruppe ALB-GOLD gebracht. 

Auch Bundestagsabgeordneter Michael Donth MdB (rechts) hatte sichtlich Freude am gemeinsamen Gespräch (Foto: Wirtschaftsrat)

Irmgard Freidler führt heute gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Oliver und Andre, und damit bereits in dritter Generation die ALB-GOLD Gruppe. Franz Freidler gründete das Unternehmen im Jahr 1968 als direkt vermarktender Geflügelhof. Sein Sohn Klaus begann im Jahr 1977 mit der ersten Teigwarenproduktion und baute das Unternehmen bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2010 stetig aus. Das Unternehmen ALB-GOLD hat sich mit den Standorten in Trochtelfingen, Riesa und Spaichingen zu einem der bedeutendsten Nudelhersteller Deutschlands gemacht.

 

ALB-GOLD steht seither für allerhöchste Qualität, größte Sortenvielfalt und Transparenz, vom Saatgut bis auf den Teller. Mit jährlich über 50.000 Tonnen produzierter Teigwaren und einem durchschnittlichen Jahresumsatz von über 80 Mio. Euro hat sich der schwäbische Familienbetrieb in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb, seit seiner Gründung innerhalb von knapp 50 Jahren, zu einem der Vorzeigeunternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie und der Region Schwäbische Alb entwickelt. ALB GOLD steht für Qualität, der man trauen kann. Strengste Kontrollen und Hygienevorschriften, und dennoch mit der Möglichkeit, mittels Führungen einen Blick in die Gläserne Produktion nehmen zu können, können Besucher Tradition gepaart mit Innovation und Qualität spüren und schmecken.

Irmgard Freidler trägt sich in des Goldene Gästebuch des Hotel Restaurant Schwanen in Metzingen ein und ist damit in bester Gesellschaft (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Innovationsfreude ist immens. Ob mit dem Kundenzentrum, der Kräuter Welt, für die in Hauptzeiten bis zu sechs Gärtner und Pfleger aktiv im Einsatz tätig sind, oder mit neuen Nudel- und Herstellungsformen – ALB-GOLD ist immer Pionier in allen Bereichen. Die Produkte sind hochwertige, reine und wertvolle Nahrungsmittel. Das Unternehmen verzichtet auf künstliche Zusätze und lehnt die Verwendung von gentechnisch veränderten Rohstoffen aus tiefster Überzeugung ab. Dies garantiert Familie Freidler mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel auf den Verpackungen.

 

Ein Besuch lohnt sich nicht nur am beeindruckenden Stammsitz in Trochtelfingen, sondern auch im Werk Riesa, an dem Familie Freidler ebenfalls Großes erreicht und viel Neues entstehen lassen hat. „Höchster Respekt vor so viel unternehmerischem Mut!“ schlossen Dr. Anne de Boer und Dr. Tabea Glemser, die beiden Vorsitzenden des Netzwerks der Frauen des Landesverbandes Baden-Württemberg, den Abend dankend ab.