27. März 2014
Kandidatencheck des Wirtschaftsrates
Spannende Diskussion vor Oberbürgermeisterwahl
Viele der Anwesenden waren noch nicht festgelegt, wen sie als Oberbürgermeister am 25. Mai wählen wollen. Dies konnten die Moderatoren Martin Krause und Toralf Bachler zu Beginn eines spannenden Diskussionsabends aus den rund 150 Gästen herauskitzeln. Damit hatten die sechs OB-Kandidaten gute Aussichten, neue Wähler zu überzeugen und zu gewinnen.
v.l.n.r.: Ralf Ahlemeyer, Sektionssprecher; Toralf Bachler, Sektionsvorstand; Maik Schlifter, FDP; André Brose, Sektionsvorstand; Johannes Delius, BfB; Pit Clausen, SPD und OB; Andreas Rüther, CDU; Klaus Rees, Grüne; Barbara Schmidt, Die Linke; Martin Krause, Neue Westfälische; Christoph Harras-Wolff, Sektionsvorstand (Foto: Wirtschaftsrat)

Zu einem Kandidatencheck aus Sicht der Wirtschaft hatte die Sektion Bielefeld des Wirtschaftsrates der CDU e.V. geladen. Wie gewohnt gastfreundlich zeigte sich das Dr. Kurt Wolff Institut. Hausherr Christoph Harras-Wolff unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Dialoges zwischen Wirtschaft und Politik, aber auch der Verantwortung der Unternehmer für die Gesellschaft. Dies sei für sein Unternehmen die Triebfeder, sich im Wirtschaftsrat zu engagieren.

 

Klar war für alle Teilnehmer eines: Die Basis für die weitere Entwicklung der Stadt ist und bleibt eine gute Entwicklung der ansässigen Unternehmen mit den von ihnen bereitgestellten 136.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Denn die Gewerbesteuereinnahmen von rund 200 Mio. Euro stellen gut 20 Prozent aller städtischen Einnahmen. Diese Überzeugung teilten auch fast alle Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld und so wurde besonders intensiv darum gerungen, wie der Wirtschaftsstandort mit seiner Funktion als Oberzentrum für die Region weiterentwickelt werden sollte. Die Frage nach der Ausweisung neuer Gewerbe- und Industriegebiete, aber auch die nach der Höhe der Gewerbesteuer, insbesondere im Hinblick auf die Konkurrenzsituation zu den Nachbargemeinden wurden vom Amtsinhaber und den Kandidaten unterschiedlich bewertet. Ungelöst blieb die Fragestellung wie groß das Einsparpotential im städtischen Haushalt noch ist. Für breite Diskussion mit und im Publikum sorgte die Weiterentwicklung des U-Bahn-Angebots.