12. Juni 2017
Keine Staatshilfe für Air Berlin
Wolfgang Steiger: Unternehmerische Fehler nicht mit Steuergeldern ausbügeln

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. lehnt Staatshilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin ab. „Der Wirtschaftsrat hält nichts davon, unternehmerische Fehler mit Steuergeldern auszubügeln. Die Bundesregierung ist aufgerufen, an den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft festzuhalten. Während der im Taunus, im Allgäu oder im Vogtland ansässige Familienunternehmer für seine Entscheidungen haftet, tritt bei Kapitalgesellschaften mit internationaler Beteiligung - in diesem Fall sogar noch durch ein Staatsunternehmen - der Bundesadler auf den Plan. Das kann und darf nicht unsere Vorstellung von Sozialer Marktwirtschaft sein“, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

 

„Es ist auch eine Frage der Gerechtigkeit, verantwortlich mit Steuergeldern umzugehen. Steuergelder sind nicht dazu da, strauchelnde Unternehmen zu stützen und Investoren Geschäfte schmackhaft zu machen“, sagt Wolfgang Steiger. „Um seine Arbeitsplätze langfristig zu sichern, braucht Air Berlin keine Bürgschaft, sondern ein wirtschaftlich tragbares Konzept.“

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