31. März 2020
KfW-Vorstandsmitglied stellt sich Fragen von Unternehmern im Wirtschaftsrat
Dr. Ingrid Hengster erklärt das Kreditprogramm der KfW im Detail

Die Bundesregierung hat eine Vielzahl von Maßnahmen verabschiedet, um für die deutsche Wirtschaft in der Corona-Krise einen Schutzschirm aufzuspannen. Der Wirtschaftsrat hat diesen Prozess eng begleitet und eine Vielzahl von konkreten Forderungen und Konzepten eingebracht. Jetzt kommt es auf die zügige Umsetzung an, denn in vielen Unternehmen wird die Liquidität knapp. In diesem Prozess kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine wichtige Schlüsselrolle zu. Dr. Ingrid Hengster, Mitglied des Vorstands der KfW und verantwortlich für die Inlandsfinanzierungen, beantwortete nach Erläuterung der Voraussetzungen und Eigenschaften für die Beantragung der KfW-Kredite, per Telefonkonferenz die Fragen der Unternehmern im Wirtschaftsrat.

Das Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau als Corona-Hilfe für Unternehmen läuft seit dem 23. März 2020. Die Mittel des Programms sind unbegrenzt und es steht sowohl kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen zur Verfügung. Der erste Weg der Unternehmen sollte immer erst über die Hausbank gehen, sagte Dr. Ingrid Hengster. Über sie können die KfW-Sonderprogramme KfW-Unternehmerkredit und der ERP-Gründerkredit - Universell beantragt werden. Dabei kommt es jetzt auf die Umsetzung an. In diesem Prozess nimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau eine Schlüsselrolle ein.

Noch einmal nachgebessert wurde bei der Risikoübernahme der Kredite durch die KfW und auch bei den Zinsen. Sehr verschlankt worden sind zudem die Antragsprozesse ebenso wie die Risikoprüfung nach einem vereinfachten Verfahren erfolgt.

Die KfW hat auf ihrer Website einen Antrag und Informationen eingestellt, die Unternehmern helfen, die Kreditanfrage für die Hausbank vorzustrukturieren. Die Unternehmer wissen danach, welcher Kredit für sie in Frage kommt und was sie für den Antrag brauchen.

Außerdem fördert der Staat Kleinstunternehmen und Selbständige mit einem Solidaritätsfonds, der über die Landesbanken beantragt werden kann. Adressen finden Sie hier.

KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster hat die Wiederholung eines Austauschs mit Unternehmern im Wirtschaftsrat angeboten. Wenn Sie bei diesem zweiten Termin dabei sein möchten, schreiben Sie bitte an m.vollmer@wirtschaftsrat.de Wir senden Ihnen dann sehr gern eine Einladung zu.

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