09. März 2012
Klaus Töpfer zur Energiewende:
„Es besteht dringlicher Handlungsbedarf!“

„Das aktuell wohl größte Infrastrukturprojekt Deutschlands benötigt dringend eine einheitliche Steuerung und professionelles Monitoring“, forderte Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V., auf dem jüngsten Hauptstadtfrühstück des Wirtschaftsrates. Töpfer stellte gleichzeitig vor den rund 200 Unternehmern und Führungskräften aus der Metropolregion fest, dass das hierfür notwendige Know-How durchaus vorhanden sei. Der ehemalige Bundesumweltminister hob jedoch auch hervor, welche Dimension die Energieerzeugung als wichtige Komponente wirtschaftlichen Wohlstandes hat.

Da es sich bei einem wesentlichen Bestandteil der Energiewende um eine „Stromerzeugungswende“ handele, sei zu klären, wie die aktuell über 20 Prozent des aus Kernenergie gedeckten Energiebedarfes bis 2020 durch alternative Erzeugungsmethoden ersetzt werden können. Neben notwendiger gesellschaftlicher Akzeptanz und technischer Machbarkeit, beispielsweise beim Bau von Windkraftanlagen und Stromnetzen, dürfen weder die vereinbarten CO2-Ziele noch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie aus den Augen gelassen werden.

 

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