25. April 2018
Junger Wirtschaftsrat
Kleider machen Leute - Knigge 2.0: How to dress
Knigge-Reihe des Jungen Wirtschaftsrats: Die Maßschneiderin und Leiterin des Standorts von cove - Die Maßschneider in Stuttgart, Simone Lahr, sprach beim Jungen Wirtschaftsrat über modische Trends und Regeln. Juwi-Landesvorsitzender Markus Barner begrüßte die Nachwuchs-Unternehmer im englischen Herrenausstatter-Stil eingerichteten shop in der Tübinger Straße.
Wie maßgeschneidert für den Juwi: der shop von cove (Foto: WR)

Zu Beginn des Vortrags gab Simone Lahr einen Einblick in ihr eigenes Berufsleben und in den Aufbau der Cove GmbH & Co. KG. „Kleider machen Leute“, schon in Gottfried Kellers Werk werde der Effekt von gutem Aussehen beschrieben. Der arme Schneider werde aufgrund seiner schönen und teuren Kleidung für einen Grafen gehalten. „Gute Kleidung ist also wichtig, vor allem weil man sich zu 80 Prozent an den ersten Eindruck erinnert“, sagte Lahr. 

Kilian Lingl, Simone Lahr, Markus Barner (Foto: WR)

Es werde grundsätzlich unterschieden in formelle und weniger formelle Einkleidung. Als formell gälten weiterhin unauffällige Muster in dunkelblau oder schwarz, sowohl für Herren als auch für Damen. Röcke bei Damen sollten nicht kürzer als eine Handbreit über dem Knie getragen werden. Im weniger formellen Bereich seien keine Grenzen und Regeln gesetzt. „Business Casual“ sei zurzeit hoch im Kurs, auch Krawatten sehe man immer seltener, so Lahr.

Im weiteren Verlauf des Vortrags thematisierte Lahr Regeln um in der Business-Welt stilsicher aufzutreten, etwa zu welcher Gelegenheit man welchen Anzug bzw. welches Kleid trägt. Ein sogenannter „Cut“ eigne sich besonders für Hochzeiten, der allerdings nur am Tag getragen werde. Am Abend sollte der Wechsel zur Abendgarderobe, z.B. ein Frack bei den Herren oder ein Abendkleid bei den Damen, stattfinden.