22. September 2011
Klimawandel im Obstanbau bereits deutlich zu spüren – gesicherte und bezahlbare Energieversorgung ist besondere Herausforderung
Wirtschaftsrat zu Besuch im OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG
Oberkirch. Markus Arendt, Sprecher der Sektion Ortenau leitete den Besuch des OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden e.G. mit den Worten ein, „oft besuchen wir Betriebe, in denen es lärmt, raucht, zischt, stinkt und qualmt, heute wollen wir mehr über die moderne Obstvermarktung, ihre Bedingungen und Herausforderungen erfahren“.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer lernten schnell von Wendelin Obrecht, dem Vorstandsvorsitzenden und Raphael Sackmann, dem Geschäftsführer des OGM in Oberkirch, wie hoch technologisiert und professionell die moderne Obstvermarktung heute betrieben wird. „Allerdings sind die Vorboten und Auswirkungen des Klimawandels bei uns bereits jetzt direkt spürbar. Auch die Frage einer gesicherten und bezahlbaren Energieversorgung ist ein großes Thema für unser künftiges Tätigsein. Beides verlangt viel Gespür und vorausschauendes Handeln von uns ab.“

 

„Mehr Sonne. Mehr Geschmack“ – das ist der Titel, unter dem Obst aus Mittelbaden auf dem Obstgroßmarkt vertrieben wird. In Mittelbaden gedeihen Früchte von höchster Qualität. Die besten Standortverhältnisse und viel Sonne, gepaart mit Professionalität, ermöglichen es den hiesigen Obstbaubetrieben, ein vielfältiges Früchtesortiment auf höchstem Niveau zu produzieren. Zwischen Rhein und Schwarzwald gelegen, befindet sich das sonnenverwöhnte Mittelbaden. Kein Wunder, dass genau hier die Obst-Genossenschaft  beheimatet ist, in einem der wichtigsten Obstanbaugebiete Deutschlands.

Der OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG ist eine moderne und leistungsstarke Erzeugergenossenschaft mit Hauptsitz im mittelbadischen Oberkirch. Täglich frisch geerntet liefern die Obstproduzenten ihre Produkte an den Betriebs- und Sammelstellen ab. Die Ware wird eingehend geprüft, der komplette Warenstrom gebündelt, Aufträge umgehend kommissioniert und verladen. Modernste Kühlfahrzeuge transportieren die empfindlichen Erzeugnisse täglich frisch zu den Kunden.

 

Durch ein präzise abgestimmtes Warenwirtschaftssystem ist es möglich, dass die Früchte bereits 24 Stunden nach der Ernte im Fachgeschäft zum Verkauf präsentiert werden können. Modernste Einrichtungen im Bereich der Produkterfassung und –verpackung sowie neueste Kühltechnik gewährleisten einen professionellen und flexiblen Umschlag und qualitätserhaltende Lagerung der empfindlichen Produkte. Zahlreiche Qualitätssysteme geben dem Endkonsumenten jederzeit die Sicherheit, absolut frisches, schonend angebautes und vor allem gesundes Obst in seinem Einkaufskorb zu haben.

 

Markus Arendt schloss ab, „Qualität und Preis stimmen. Die Besichtigung hat die Sensibilität dem Produkt Obst gegenüber stark geschärft. Auch der Wirtschaftsrat tritt für faire Bedingungen und eine gesicherte Energieversorgung der Unternehmen ein“.