14. Februar 2012
Krankenkassen-Überschüsse für schlechtere Zeiten sparen

Bei der Diskussion über die Gewinne der Gesetzlichen Krankenkassen gilt es zu beachten:

Die Überschüsse betragen etwa 7,3 Milliarden. Nach Abzug der gesetzlichen Reserve-Rücklagen in Höhe von 6,0 Milliarden bleiben lediglich 1,3 Milliarden übrig.

Wegen der unterschiedlichen Bilanzen der einzelnen Kassen könnten nur 30 von etwa 150 Häusern Prämien auszahlen. Das wären lediglich 25 Euro pro Person. Diese Minizahlung würde den notwendigen bürokratischen Aufwand kaum lohnen.

Ebenso sind vorübergehende Beitragssenkungen wenig sinnvoll, wenn sie im kommenden Jahr unter weniger guten konjunkturellen Bedingungen wieder rückgängig gemacht werden müssten.

Die Krankenkassen dürfen nicht als Sparkassen agieren. Dennoch  ist es vernünftig, die Überschüsse als Reserve für schlechtere Zeiten zu sparen.

Weiterführende Informationen:

Themenseite Gesundheitswirtschaft

 

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