17. März 2015
Veranstaltungsreihe „Unser Stuttgart“:
Kulturbetrieb heute - im Spannungsfeld von Kunst und Wirtschaft
Vorstellung des Stuttgarter Kammerorchesters mit Matthias Foremny, Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters und Helmut Nanz sen., Vorstandsvorsitzender der Nanz Gruppe und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nanz Stiftung & Co. KG sowie Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung zur Förderung des Stuttgarter Kammerorchesters.
Kulturbetrieb heute (Foto: WR)

„Wir freuen uns über die große Resonanz und das große Interesse am Stuttgarter Kammerorchester. Ihnen heute diese exklusive Möglichkeit der Teilnahme an einer Probe zu ermöglichen, ist uns eine besondere Freude“ eröffnete Gabriele Schock, Geschäftsführende Gesellschafterin der FR & P Südwest GmbH Stuttgart im Hause des Stuttgarter Kammerorchesters am Johann-Sebastian-Bach-Platz im Haus der Internationalen Bachakademie.

In diesem Jahr feiert das Stuttgarter Kammerorchester ein Doppeljubiläum: den 100. Geburtstag seines legendären Gründers, Karl Münchinger, und sein eigenes 70-jähriges Bestehen. Seitdem nimmt es einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein.

Seinen ausgezeichneten Ruf erwarb es sich bereits unter Karl Münchinger. Erste Schallplattenaufnahmen schon 1949 führen zu einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien im jungen Nachkriegsdeutschland.

Gabriele Schock , Bernhard Feßler, Wolfgang Laubichler, Helmut Nanz (Foto: WR)

International bekannte Solisten konzertieren mit dem Ensemble: Kolja Blacher, Julia Fischer, Daniel Hope, Patricia Kopatchinskaja, Daniel Müller-Schott, Fazil Say, Hélène Grimaud, Renaud und Gautier Capuçon, Nicolas Altstaedt oder Christian Zacharias. Gastspiele führen es regelmäßig in die Konzertsäle auf der ganzen Welt. Im Jahr 2008 wurde dem Orchester der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

 

Matthias Foremny, Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters gab eine Einführung in die Arbeit eines Orchesters, um die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer auf die anschließende Teilnahme an der Probe vorzubereiten. Diese zeigten sich schwer beeindruckt vom Wissen und Können des Meisters.

Gabriele Schock, Matthias Foremny (Foto: WR)

Helmut Nanz sen., Vorstandsvorsitzender der Nanz Gruppe und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nanz Stiftung & Co. KG sowie Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung zur Förderung des Stuttgarter Kammerorchesters sprach zu „Kulturbetriebe -  Ein Standortvorteil für die Wirtschaft“  im sog. „Rittersaal“ der Internationalen Bachakademie und zeigte die Pluralität der Kulturlandschaft Stuttgarts und Mannigfaltigkeit der Kunstschaffenden der Stadt.

 

Er regte ein gemeinsames „Haus der Musik“ für Stuttgart als gemeinsamen Kultur-, Austausch- und Kreativort für die Stadt an, gab er in Richtung der Stuttgarter Stadtpolitik zu denken.

„Wir möchten uns herzlich bedanken für diesen sehr gelungenen Abend. Wir spürten die Begeisterung hier im Hause, und dies war nicht nur ein Genuss für echte Musikliebhaber“ schloss Landesgeschäftsführer Bernhard Feßler den Abend dankend ab.