12. Juli 2016
Kurt J. Lauk im Handelsblatt: Der digitale Rohstoff
Datenschutzrecht muss berücksichtigen, dass es auch um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas geht.

Eine schnelle und massive Nachbesserung der Datenschutzgrundverordnung der EU, fordert Prof. Dr. Kurt J. Lauk, Ehrenvorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU e.V. heute in einem Gastkommentar im Handelsblatt: „Das im Jahr 2018 in Kraft tretende Regelwerk der Europäischen Union greift viel zu kurz. Bis zum Jahr 2020 werden rund 6,5 Milliarden Menschen und 20 Milliarden Objekte miteinander vernetzt sein. Das Datenvolumen wird sich bis dahin nahezu verfünffacht haben.“

„Angesichts dieser Datenexplosion im Zeitalter des Internets müssen wir jetzt auch erkennen, dass das Prinzip, so wenige Daten wie möglich zu erheben, der globalen Entwicklung von Big Data widerspricht“, konstatiert Prof. Dr. Kurt J. Lauk und mahnt: „Durch einen zu engen Regulierungsrahmen für Big Data verliert Europa das nächste Rennen um die Spitzenposition in der Digitalisierung.“ Daten seien vergleichbar mit einem Gewässer: Sie müssen fließen können, sonst stauen sie sich zu Brackwasser und verlieren ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert.


Um eine  Wertschöpfung aus dem Rohstoff „Daten“ für den hiesigen Markt zu sichern, fordert Prof. Dr. Kurt J. Lauk: „Datenschutzrecht muss berücksichtigen, dass es auch um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas geht. Nur durch eine massive Nachbesserung der Datenschutzgrundverordnung können die Weichen jetzt noch richtig gestellt werden. “

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