28. September 2017
Landesfachkommission Digitale Wirtschaft bei der SCIIL AG
Von Industrie 4.0 zu industriellen Apps
Stefan Hahne, Vorsitzender der Landesfachkommission Digitale Wirtschaft, konnte bei der SCIIL AG in Neuwied zu einer weiteren Zusammenkunft die Mitglieder der Landesfachkommission begrüßen.
Stefan Hahne, Vorsitzender der Landesfachkommission Digitale Wirtschaft (Foto: Wirtschaftsrat)

In seinem Eingangsstatement ging er auf die aktuellen Planungen zur Regierungsbildung ein und verglich die Programme der möglichen Koalitionspartner im Hinblick auf „Digitalisierung“ und „Digitale Wirtschaft“. Sein Fazit: In diesen Bereichen seien die Unterschiede zwischen den politischen Akteuren nur sehr gering, wobei sicherlich bei Detailfragen es zu unterschiedlichen Auffassungen kommen könnte. Insgesamt, so Hahne, sehe er jedoch keinen Hinderungsgrund für eine „Jamaica“-Koalition im Hinblick auf die Digitalisierung.


Im Hauptteil der Sitzung skizzierte Karl Nallin, CEO der SCIIL AG, den raschen Fortschritt durch die Digitalisierung. An Hand des Smartphones konnte er dies mit Zahlen gut verdeutlichen. Heute nutzen weit mehr als 80% der Deutschen das Smartphone, während es 2007 erst eingeführt worden sei. Die Digitalisierung und die schnelle Datenverarbeitung und –übertragung schufen laut Nallin die Voraussetzungen für Industrie 4.0. Führend in Deutschland sei das produzierende Gewerbe. Hieraus entwickle sich ein Wettbewerbsvorteil, den Deutschland weiterhin mit der vorhandenen Industrielandschaft und den starken und innovativen IT-Unternehmen erhalten müsse. Die SCIIL AG widme sich insbesondere einem produktionsnahen Fertigungsmanagementsystem. Mit seiner Standartsoftware sei die SCIIL AG seit 2004 erfolgreich auf dem Markt. Ziel sei es, mit Softwarelösungen die Fertigungsprozesse in Unternehmen zu kontrollieren, zu steuern und zu verbessern. Gerade in der Industrie und bei den Zulieferern sei eine effiziente und reibungslose Qualitäts- und Prozessüberwachung sowie deren Rückverfolgung besonders wichtig. Heute arbeiten bis zu 170 Werke mit einer zentralen Lösung der Firma SCIIL. Bereits heute sei es möglich mittels einer App diese produktionsnahe Fertigung zu kontrollieren und zu steuern. 


Im Anschluss ergab sich eine rege Diskussion mit weiteren Beiträgen zur Digitalisierung. 


Die Präsentationen von Stefan Hahne und Karl Nallin finden Sie in unserer VIP-Lounge.

Klaus Nallin, CEO der SCIIL AG (Foto: Wirtschaftsrat)