02. November 2016
Landesfachkommission Energiepolitik: Kein Wachstum ohne Planungssicherheit!
(Foto: Wirtschaftsrat)

Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen! Diese Forderung stand im Mittelpunkt eines Gesprächs der Landesfachkommission Energiepolitik des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen der CDU e.V. mit Josef Hovenjürgen MdL, energiepolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion. Unter dem Vorsitz von Prof. Jürgen-Friedrich Hake diskutierte die Kommission mit dem Abgeordneten die Frage, wie Nordrhein-Westfalen Energie- und Industrieland auch in Zukunft bleiben könne?

Josef Hovenjürgen MdL (Foto: Wirtschaftsrat)

Einigkeit herrschte darüber, dass die politischen Rahmenbedingungen für die Industrie alles andere als positiv seien. Stichwort: Klimaschutzplan, Landesentwicklungsplan und überhöhte Subventionen für erneuerbare Energien. „Es ist ein Vabanquespiel für Unternehmen, Investitionen zu tätigen“, fasste Hovenjürgen die Situation zusammen. Hinzu komme, dass mittlerweile Teile der Bevölkerung eine negative Einstellung gegenüber Industrie und Wirtschaft hätten.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Damit die Energiewende gelinge, müsse jedoch der Ausbau von Netzen, Speichern und Kraftwerken beschleunigt werden. Hier seien Politik und Wirtschaft gemeinsam gefordert, bei den Bürgern für mehr Akzeptanz zu werben, so Prof. Hake. „Politik und Wirtschaft müssen deutlich machen, dass der Wohlstand jedes Einzelnen ohne eine wettbewerbsfähige Industrie nicht zu halten ist.“ Von der Landespolitik forderte Prof. Hake mehr Innovationen und Investitionen in Nordrhein-Westfalen und erteilte industriefeindlichen Sonderwegen eine Absage.