17. September 2013
Landesverband setzt ein Zeichen
Immobilienexperten pflanzen den „Baum der Nachhaltigkeit“
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Wirtschaftsrates und der weltweit in 90 Ländern ausgerufenen „World Green Building Week“ kamen rund 150 Experten der Immobilienbranche auf Einladung der Landesfachkommission „Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung“ des Wirtschaftsrates in Düsseldorf zusammen, um unter dem Motto „Zehn Jahre Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft“ Bilanz und Perspektiven zu diskutieren.
v.l.n.r.: Dr. Bernhard Hauke, Mitglied der Landesfachkommission; Ursula Schehrer-Kammler, DGNB; Paul Bauwens-Adenaue; Anné Schwarzkopf; Dr. Helmut Miernik, Sektionsvorstand Düsseldorf; Olaf Geist, aurelis Real Estate GmbH & Co. KG; Prof. Dr. Michaela Lambertz, Drees & Sommer Gruppe NRW; Heribert Eisenburger, Westdeutsche Immobilien Bank AG (Foto: Wirtschaftsrat)

Erfreut über die große Resonanz begrüßten Paul Bauwens-Adenauer, Vorsitzender des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen, und Anné Schwarzkopf, Vorsitzende der Landesfachkommission, die Gäste im „Le Quartier Central“. Dieses wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) unter dem Aspekt „Nachhaltigkeit“ als erstes deutsches Stadtquartier ausgezeichnet. Worauf es bei einem solchen Stadtquartier ankommt – von der Ideenfindung über die Finanzierung bis hin zur Zertifizierung – erläuterten Experten der Finanz- und Immobilienbranche, die am Projekt beteiligt waren. „Als Landesfachkommission wollen wir die Bedeutung der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen“, erklärte Anné Schwarzkopf die Intention der Veranstaltung. Die Immobilienwirtschaft sei mit einer Wertschöpfung von 420 Milliarden Euro einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands. 


Nach einem gemeinsamen Rundgang durch das zertifizierte Stadtquartier pflanzten Sponsoren, Partner und Redner der Veranstaltung auf der Grünfläche den „Baum der Nachhaltigkeit“: „Nur gemeinschaftlich kann ein solches Großprojekt, wie „Le Quartier Central“, gelingen und Nachhaltigkeit gelebt werden. Entscheidend ist, dass alle an einem Strang ziehen“, waren sich die Baumpflanzer einig. „Projekte in der Immobilienwirtschaft sind langfristig angelegt, meist auf Jahrzehnte. Umso wichtiger ist es für Eigentümer und Investoren, Planungssicherheit zu haben. Hier sind Politik, Verwaltung und Bürger gefragt. Städte und Stadtviertel werden für alle gebaut, nicht für einige Wenige. Diejenigen, die von Anfang an ins Risiko gehen, Großprojekte anzuschieben, sind auf Akzeptanz angewiesen. Der Wirtschaftsrat steht für Nachhaltigkeit, auch beim Thema Immobilien, und setzt sich auf Landes- und Bundesebene seit 2009 mit dem Thema auseinander“, fasste Paul Bauwens-Adenauer zusammen.