14. Mai 2013
Landrat und Unternehmer im Gespräch bei der Albert Weil AG
„Der Landkreis Limburg-Weilburg überzeugt mittelständische Unternehmen mit sehr guten Rahmbedingungen“, sagte Manfred Michel, Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg, bei einer Vortragsveranstaltung der Sektion Limburg-Weilburg.
v.l.n.r.: Thomas Breser; Manfred Michel; Klaus Rohletter (Foto: Wirtschaftsrat)

Der Sprecher der Sektion Limburg-Weilburg, Thomas Breser, freute sich, rund 30 Gäste aus Wirtschaft und Politik in den Räumen der ALBERT WEIL AG in Limburg begrüßen zu können. Die Sektion hatte ihre Mitglieder und Gäste zu einem Gespräch mit dem Thema „Herausforderungen für die mittelständischen Unternehmen im Landkreis Limburg-Weilburg“ eingeladen. Sein Sektionsvorstandskollege Klaus Rohletter, selbst Vorstandsvorsitzender der ALBERT WEIL AG, präsentierte das mittelständische Unternehmen und stellte die zahlreichen erfolgreich abgeschlossenen Projekte vor.

Michel hob vor allem die günstigen Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen im Landkreis Limburg-Weilburg hervor. Zugleich mahnte er jedoch, dass die Sicherung des Landkreises als gewerblicher Standpunkt weiterhin im Vordergrund stehen müsse.

„Besonders wichtig für den Standort Limburg-Weilburg ist die gut ausgebaute Infrastruktur“, so Michel weiter. In kürzester Zeit wird Breitband-Internet über den gesamten Kreis verfügbar sein. Dies sei vor allem im Zeitalter der immer schneller fortschreitenden Entwicklung aller Technologien und der Globalisierung ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für mittelständische Unternehmen. Doch auch der allgemeine Ausbau der Infrastruktur sei in einem hervorragenden Zustand. Der Landkreis habe alle seine Straßen untersuchen lassen und könne nun eine entsprechende  Zustandsbestätigung aller Straßen aufweisen.

Manfred Michel ist auch von dem besonders guten Wohn- und Lebensumfeld des Landkreises Limburg-Weilburg überzeugt. „Es wird sehr viel in die Verbesserung der Schulen und der beruflichen Weiterbildung investiert. Schulen legen den Grundstein für unsere Entwicklung und haben einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesellschaft“, sagte der Landrat. Schulen im Landkreis verwalteten ihr eigenes Budget und könnten somit individuell auf ihre Bedürfnisse zutreffende Veränderungen vornehmen. Dadurch sollen die Mitglieder der Gemeinde schon frühzeitig an den Standort Limburg-Weilburg gebunden werden.

„Der Landkreis Limburg-Weilburg investiert viel in die Förderung der Region. Beispielsweise werden 90 Prozent aller Bauprojekte in der Region vergeben,“ betonte Michel. Doch auch der Tourismus der Region beeinflusse und verbessere die Rahmbedingungen des Landkreises und müsse weiterhin gefördert werden.

Michel ging in seinem Vortrag auch auf den Einfluss des demographischen Wandels ein: „Wir müssen versuchen von den Erfahrungen der älteren Bevölkerung zu profitieren und diese Menschen mehr mit einzubeziehen“, so der Politiker.

Anschließend lud Klaus Rohletter die Teilnehmer zu einem Rundgang über sein Betriebsgelände und zum Gedankenaustausch bei einem Imbiss ein.