14. März 2011
Langfristige Wachstumschance für die Region: Ausbau des Hafens Rostock zielorientiert und pragmatisch angehen
Die wirtschaftlichen Chancen Mecklenburg-Vorpommerns bündeln sich in Rostock und hängen ganz wesentlich von der Entwicklungsperspektive des Rostocker Hafens ab. Wenn die Wirtschaft in Rostock und den die Hansestadt umgebenden Räumen an Fahrt gewinnt, hat unser Land eine realistische Chance, den Strukturwandel erfolgreich zu bewältigen. Dies sagte Gerd Schäde, Leiter des Regionalen Planungsverbandes und des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Mittleres Mecklenburg/Rostock vor fünfzig Mitgliedern und Gästen der Sektion Rostock des Wirtschaftsrates.

Rostock sei der größte deutsche Universalhafen für den Ostseeraum und habe sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt, so Schäde weiter. Die Bundesregierung gehe von einer weiteren deutlichen Steigerung der Umschlagsmengen aus. Dies bedeute, dass der Hafen seine Kapazitäten zügig erweitern müsse. Dies gelte nicht nur für die unmittelbaren Umschlagskapazitäten, sondern vor allem auch für hafennahe Dienstleistungen, Logistikunternehmen sowie Entwicklung und Produktion am Wasser. Hierzu seien erhebliche Erweiterungen der Hafen- und Gewerbeflächen in Rostock und den angrenzenden Gemeinden notwendig.

„Rostock kann zum wirtschaftlichen Motor der ganzen deutschen Ostseeküste werden. Dies liegt in der guten wirtschaftsgeographischen Lage der Stadt begründet“, sagte der Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates in Mecklenburg-Vorpommern, Frank Roller. Die Europäische Union und die Bundesregierung hätten dies erkannt und Rostock in die Transeuropäischen Verkehrskorridore aufgenommen, die von Süd- und Mitteleuropa aus über Prag, Dresden und Berlin nach Skandinavien verlaufen. „Für Mecklenburg-Vorpommern ist das die Chance für mehr Wachstum und auf neue Arbeitsplätze“, sagt Mau.


„Entscheidend bei der Entwicklung eines Hafens ist langfristiges Denken und Handeln“, so Schäde. Langfristiges Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung in der Region seien möglich, wenn der Ausbau des Hafens pragmatisch und zielorientiert vorangetrieben werde und sich Politik und Bevölkerung der Chancen bewusst seien. Eine konkrete Planung jedenfalls liege vor, so Schäde, entscheidend werde jedoch die Umsetzung sein.

 

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