20. April 2015
Kurt J. Lauk plädiert für den Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP)
Im ZDF heute-journal vom 18. April 2015 setzt sich Prof. Lauk für ein Investitionsschutzabkommen mit unabhängigen Schiedsgerichten ein.

Für die kleinen und mittleren Unternehmen stellen der bürokratische Aufwand und die administrativen Kosten oftmals nicht überwindbare Markteintrittsbarrieren dar. Von einem Abbau der nicht-tarifären Handelshemmnisse im transatlantischen Handel würde gerade der europäische Mittelstand profitieren. Den zahlreichen hochspezialisierten Unternehmen, welche sich vor erneuten kostspieligen Zertifizierungen in den USA bislang scheuen, würden sich dadurch neue und spannende Geschäftsmodelle auftun. 

Der deutsche Mittelstand ist zudem hochinnovativ und investiert umfassend in Forschung und Entwicklung. KMU sind daher anfällig für Verletzungen geistiger Eigentumsrechte und würden von einem stärkeren Schutz geistigen Eigentums, der im Abkommen verhandelt werden soll, enorm profitieren.

Es ist absurd, dass ausgerechnet im Exportland Deutschland, einem der größten Gewinner des Freihandels, die schillerndste Debatte geführt wird: Den Menschen muss vermittelt werden, dass der deutsche Lebensstandard um die Hälfte kleiner wäre, hätten wir keinen Zugang zu internationalen Märkten.

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