12. April 2016
Maximierung der Erfolgsaussichten und Kostenreduzierung in Zivilprozessen: Darstellung von vermeidbaren Fehlern - insbesondere im Kaufrecht
Täglich verlieren viele Prozessparteien ihren Zivilprozess, obwohl sie in der Sache Recht haben. Die Gründe dafür sind oft ziemlich trivial. Zum einen kann eine fehlende oder mangelhafte schriftliche Fixierung von Vereinbarungen bereits ein Grund für einen verlorenen Zivilprozess sein. Aber auch fehlende Zustellungsnachweise von Willenserklärungen könne bereits einen Prozess ruinieren.
Rechtsanwalt Jörg Lauber während seines Impulsvortrags Foto: Wirtschaftsrat

Der Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt legt seinen Mitgliedern und Gästen mit dieser Veranstaltungen Erklärungsansätze zu Grunde, wie sie ohne juristische Kenntnisse Kosten im Zusammenhang mit rechtlichen Auseinandersetzungen sparen bzw. auf ein nicht zu verhinderndes Maß reduzieren können.Dazu begrüßte der stellvertretende Sprecher der Sektion Magdeburg, Steffen Borlich, den Magdeburger Rechtsanwalt Jörg Lauber.  

Jeder weiß, dass zwischen Recht haben und Recht bekommen gewaltige Hürden liegen können. Recht zu haben bedeutet, Inhaber eines zivilrechtlichen Anspruchs zu sein. Darunter kann man unter anderem einen Zahlungsanspruch beim Kaufvertrag oder Werklohnanspruch beim Bauvertrag verstehen. Geht es nun um das Recht bekommen vor Gericht, so besteht in der Praxis ein Hauptproblem: das  Beweisproblem. Denn es geht zunächst darum, wer für welchen Teil der Sachverhaltsdarstellung beweispflichtig ist.

In unserem Mitgliederbereich finden Sie eine detaillierte Beschreibung des Sachverhaltes sowie eine Sammlung von hilfreichen Informationen, um die bestehende Problematik besser bewältigen zu können.