03. März 2016
Mehr Bauland statt Subventionen für den Wohnungsbau

 Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. lehnt die Forderung von Bundesbauministerin Barbara Hendricks nach mehr Bundesmitteln für den sozialen Wohnungsbau ab. „Die Bundesministerin will, dass der Bund jetzt wieder aktiv in den sozialen Wohnungsbau einsteigt. Dies ist ein völlig falscher Schritt, den der Koalitionsvertrag nicht vorsieht“, kritisiert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

 

Die Mittel für diese Aufgabe sind bereits für die nächsten vier Jahren auf gut eine Milliarde Euro für die Länder aufgestockt worden. „Der Ruf nach mehr Geld beantwortet auch die Frage nicht, wie wir mehr Wohnungen dort bauen, wo sie gebraucht werden“, betont Wolfgang Steiger. „Vor allem die zögerliche Ausweisung von Bauland bremst Investitionen in den Wohnungsneubau. Es müssen endlich Brachflächen und Baulücken in den Innenstädten nachverdichtet werden. Zudem müssen die Vorschläge von Bundesjustizminister Maas vom Tisch, den Mietspiegel von vier auf zehn Jahre zu strecken und die Modernisierungsumlage zu kappen. Dies bremst dringend benötigte private Investitionen aus.“ Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln zeigt sich, dass im sozialen Wohnungsbau rund die Hälfte der Wohnungen mit Mietern belegt sind, die nicht bedürftig sind.

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