07. September 2016
Mehr Pragmatismus und weniger Geldleistungen in der Asylpolitik
Wolfgang Steiger: Reduzierte Bargeld-Anreize für Asylbewerber sind richtiger Schritt

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. befürwortet die von der Bundesregierung geplante Reduzierung der Bedarfssätze für Asylbewerber von 354 Euro auf 322 Euro und deren Ausgleich durch Sachleistung. „Das ist ein entscheidender und überfälliger Schritt, um die im europäischen Vergleich zu hohen finanziellen Anreize für Migranten und Asylbewerber zu drosseln“, unterstreicht Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. 


„Zu hohe Bargeldauszahlungen an Asylbewerber wirken mittel- und langfristig einer erfolgreichen Integration von Migranten in die Gesellschaft entgegen. Mit der Reduzierung der finanziellen Leistungen und einem stärkeren Fokus auf Sachleistungen werden die richtigen Weichen gestellt. Nun müssen im gleichen Zug abgelehnte Asylbewerber konsequenter abgeschoben und die nordafrikanischen Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden“, fordert Wolfgang Steiger. 


„Wir müssen in der Debatte ehrlich, pragmatisch und weniger emotional sein: Mangelnde Bereitschaft zur Abschiebung und eine Blockadehaltung in der Debatte um sichere Herkunftsländer, besonders bei den rot-grün regierten Ländern, verunsichern die Bürger und gefährden die dauerhafte Akzeptanz der Einwanderungspolitik. Wie man es richtig macht, zeigt indessen die Schweiz. Dank einer wesentlich konsequenteren Asylpolitik, kurzen Bearbeitungszeiten und zügiger Abschiebung wird es unter Asylbewerbern gemieden“, so Wolfgang Steiger weiter.

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