03. Mai 2012
Zum „Energiegipfel“ der Bundeskanzlerin erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Kurt J. Lauk:
Mit den Grundlagen unserer Daseinsvorsorge ist nicht zu spaßen!

„Es ist zu begrüßen, dass sich die Bundeskanzlerin der schwerwiegenden Probleme bei der Umsetzung der Energiewende annimmt und angesichts der Querelen zwischen den Energieressorts sowie des Protestes der Fans der Energiewende gegen die Folgen ihrer Forderungen das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Das ist auch allerhöchste Zeit. Die Energiewende droht zum Fiasko zu werden, wenn nicht endlich die Zuständigkeiten geklärt und ein tragfähiges Projektmanagement installiert werden. Der Wirtschaftsrat fordert nicht von ungefähr seit Jahren ein Energieministerium. Ein nationaler Alleingang kann bei diesem Zukunftsprojekt zudem nicht gelingen. Wir brauchen ein tragfähiges, vereinbartes europäisches Gesamtkonzept. Dieses Gipfeltreffen muss Startschuss für eine realistische Bestandsaufnahme und Auftakt dafür sein, die Weichen hin zu marktwirtschaftlichen Lösungen statt zu planwirtschaftlichen Diktaten zu stellen. Notfalls muss das Projekt ganz von vorne angefangen werden, wenn nicht anders Konsens für die notwendige Infrastruktur der Speicher und Netze gefunden werden kann. Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung für Bürger und Wirtschaft sind Grundlagen unserer Daseinsvorsorge, mit denen nicht zu spaßen ist!“

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