09. September 2014
Mittelstandspolitik in den Fokus rücken
Carsten Linnemann MdB spricht vor dem Wirtschaftsrat in Thüringen

(Jena/Thüringen) Der Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann MdB, erntete beim Business Lunch in Jena große Zustimmung unter den Thüringer Mitgliedern des Wirtschaftsrates, als er für mehr inhaltliche Debatten, insbesondere in der Mittelstandspolitik plädierte. Von den Unternehmern müsse auf Bundesebene die standortfeindliche und wachstumshemmende Kalte Progression auf die Agenda und der eigene Sachverstand eingebracht werden. Gestaltende Wirtschaftspolitik setzt nach seinen Ausführungen eine gesamtvolkswirtschaftliche Betrachtungsweise unter enger Einbeziehung der Wirtschaftsvertreter anstelle punktueller Subventionen voraus. Das Beispiel der Flexi-Rente beweise, so Linnemann, wie durch konstruktive Mitwirkung im Gesetzgebungsprozess auf Bundesebene Richtungswechsel erreiche und so verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für Unternehmen mitgestaltet würden.

Für den Freistaat markierte Landesvorsitzender Mihajlo Kolakovic die notwendige Novellierung des Thüringer Vergabegesetzes sowie generell der Vergabepolitik als Arbeitsziel des gesamten konservativen Wirtschaftsflügels. Regelungen wie beispielsweise Leiharbeitnehmer- und Frauenquote würden Kleinbetriebe und kleinere mittelständische Firmen überproportional benachteiligen.

Der Meinungsaustausch fand als Business-Lunch statt. Dieses für den Thüringer Wirtschaftsrat neue Veranstaltungsformat werde nun in den Sektionen eingeführt, äußerte sich Mihajlo Kolakovic.

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