05. Juli 2016
Nach der Kohle - Die RAG-Stiftung und die Zukunft des Ruhrgebiets
Dr. Helmut Linssen bei Essener Wirtschaftsrat
v.l.n.r. Dr. Carsten Küpper, Dr. Rainald Heinisch, Dr. Helmut Linssen, Dr. Jens-Jürgen Böckel (Foto: Wirtschaftsrat)

Wie geht es weiter mit Ruhrgebiet, wenn 2018 die Zeche geschlossen wird? – Dieser und andere Fragen ging die Sektion Essen/Westliches Ruhrgebiet des Wirtschaftsrates der CDU e.V. mit einem besonderen Ehrengast nach. Gerne gekommen war der ehemalige Landesfinanzminister und jetzige Finanzvorstand der RAG-Stiftung, Dr. Helmut Linssen. Er machte deutlich, dass die 2007 gegründete Stiftung unternehmerisch tätig sei, denn sie habe die Aufgabe, Vermögen zu schaffen, um die Altlasten des Bergbaus zu bezahlen, den sozialverträglichen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau zu begleiten und zudem Bildung, Forschung und Kultur in den ehemaligen Bergbauregionen, zu denen auch das Saarland gehöre, zu fördern. Zufrieden zeigte sich Dr. Linssen mit den bisherigen Ergebnissen. So seien sowohl die Bergschäden als auch die Renten der RAG-Mitarbeiter durch das Stiftungsvermögen von rund 16 Mrd. Euro vollständig abgesichert, führte der Finanzvorstand aus. Gemeinsam mit der IGBCE sei es gelungen, die Stiftung für die Zukunft gut aufzustellen. Dazu habe es auch Verkäufe von Unternehmen gegeben.