18. Januar 2017
Nach May-Rede Finanzplatz Frankfurt als Tor in EU-27 positionieren
Wolfgang Steiger: Nicht nur Umgangston, sondern auch Verhandlungspositionen lassen harten Brexit befürchten

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert erhöhte Anstrengungen den Finanzplatz Frankfurt auszubauen. "Nach Theresa Mays Brexit Rede wissen wir zwar nicht, ob es einen harten Brexit geben wird. Wir können nun aber sicher sein, dass ein harter Ton die Verhandlungen prägen wird. Das ist bedauerlich. Beide Seiten werden durch den Brexit ohnehin großen politischen und wirtschaftlichen Schaden nehmen. Sich bereits vor dem offiziellen Austrittsantrag in wechselseitigen Drohungen zu überbieten, wird nicht helfen, diese Schäden zu minimieren. Die EU und Großbritannien sollten ein großes Interesse daran haben, weiterhin eine enge Zusammenarbeit anzustreben. Für Deutschland ist nun die Zeit gekommen, seine Hausaufgaben zu machen, um den Finanzplatz Frankfurt als Tor in die EU-27 zu positionieren", unterstreicht Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

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