21. Februar 2017
Nachlässigkeit gegenüber Griechenland gefährdet europäisches Projekt
Prof. Hans Helmut Schetter, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU e.V. in Hessen, positioniert heute mit Gastbeitrag in Fuldaer Zeitung
Fuldaer Zeitung

Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates der CDU e.V. in Hessen, Prof. Hans Helmut Schetter, warnt heute in einem Gastbeitrag in der Fuldaer Zeitung vor weiteren Zugeständnisse an Athen. „Weder ist die Beteiligung des IWF am aktuellen Hilfsprogramm geklärt, noch gibt es eine wirkliche Perspektive, wie das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann. Diese Unklarheit ist ein gefährliches Gift, das sich immer weiter ausbreitet“, erklärt Prof. Schetter. 

 

Längst spalte die Frage nach dem Umgang mit Griechenland nicht mehr nur Europa. „Verlaufen die Trennlinien bislang zwischen optimistischer EU-Kommission und dem in seiner Kontrolle unnachgiebigeren IWF, ist nun auch innerhalb der IWF-Gremien Streit ausgebrochen. Die Bereitschaft, die eigenen Regeln bis zur Unkenntlichkeit zu dehnen, hat ein Ende erreicht.“ Das müsse ein Weckruf zur Umkehr sein und umso unverständlicher sei da der Vorstoß der SPD, die Reform- und Sparziele erneut runterzuschrauben. „Bundesfinanzminister Schäuble hat vollkommen Recht, den Druck nicht frühzeitig von der griechischen Regierung zu nehmen. Das wäre das vollkommen falsche Signal und würde dem Eingeständnis gleich kommen, eine Daueralimentierung zu Lasten der solideren Länder und der Sparer zu akzeptieren.“

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der aktuellen Printausgabe der Fuldaer Zeitung auf Seite 4.

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