10. September 2014
Nestle: Die "DNA" eines Weltkonzerns
Mit Kindermehl fing 1875 alles an / Markenzeichen: Innovation und Qualität
200 Jahre Heinrich Nestle – die beispiellose Entwicklung vom Kindermehl-Hersteller zum größten Lebensmittel-Konzern der Welt, der Aufstieg seines Gründers vom Apotheker-Gehilfen zum Unternehmer und Tüftler – der CFO von Nestle Deutschland, Hubert Stücke, brachte den Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftsrates, Sektion Frankfurt, die, wie er sagte, „DNA“ des Unternehmens näher.
v.l.n.r.: Dr. Lutz Raetting, Hubert Stücke (Foto: Wirtschaftsrat)

Was zur besseren Säuglingsernährung gedacht war, so erzählt Hubert Stücke, nämlich das von Heinrich Nestle entwickelte Kindermehl, trat 1875 seinen Zug um die Welt an. Wegen der damals hohen Säuglingssterblichkeit galt dieses Produkt geradezu als eine Revolution in der damaligen Kinderernährung. Wenn man so will, war das die Geburtsstunde des heutigen Weltkonzerns. 

Und was in den Gründerjahren galt, hat das Unternehmen auch heute auf seine Fahnen geschrieben: Innovation und Qualität, dazu in Zusammenarbeit mit Ärzten und Wissenschaftlern den Weg zur globalen Ausrichtung gehen.

Einige Zahlen mögen dies verdeutlichen:

Nestle macht weltweit mit 333 000 Mitarbeitern (davon 18 000 in Deutschland) einen Umsatz von ca. 92 Mrd. Euro; unterhält 468 Fabriken in 86 Ländern; produziert über 2000 Marken; täglich werden rd. eine Milliarde Produkte verkauft. Zudem sorgen 34 Zentren für Forschung und Entwicklung überall in der Welt für den jeweils neusten wissenschaftlichen Stand der Produkte. 

Wie Stücke weiter sagte, sorge sich Nestle stets darum, das in Deutschland bestehende Misstrauen in industriell hergestellte Lebensmittel abzubauen. Immerhin 88 Prozent sorgten sich laut Umfragen um die Qualität der Lebensmittel, nur 17 Prozent vertrauten der Lebensmittelindustrie. Verantwortlich dafür seien letztendlich Lebensmittelskandale, wie sie immer wieder in den Medien nachzulesen seien. Stücke: „Wir fragen uns ständig, was können wir wie besser machen“.