23. Juli 2014
Neues erforschen. Innovationen managen. Werte aus Denkvermögen schaffen.
„Das KIT Karlsruhe stellt sich vor“ mit Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Institut für Technologie
Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka bei seinem Vortrag (Foto: Wirtschaftsrat)

„Innovation und Fortschritt sind zwei der wichtigsten Faktoren für eine funktionierende Wirtschaft in Deutschland und insbesondere im Industriestandort Baden-Württemberg. Umso mehr freut es uns deshalb, dass mit dem Karlsruher Institut für Technologie eine der größten Forschungseinrichtungen Europas in der Region zu Hause ist“, begrüßte Johannes Georg Voll, Mitglied im Bundesvorstand und Sprecher der Sektion Karlsruhe/Bruchsal, die Unternehmerinnen und Unternehmer im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe.

 

Mit rund 25.000 Studierenden, über 9.000 Mitarbeitern, über 350 Professuren und einem Jahresetat von knapp 800 Mio. Euro gehört das KIT zu den größten Forschungseinrichtungen in Europa. Hervorgegangen aus der ältesten technischen Hochschule Deutschlands, der Universität Karlsruhe (TH), und einer Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft, der Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entlang der drei strategischen Handlungsfelder Forschung, Lehre und Innovation aufgestellt. Eine zentrale Frage, die sich in einer Einrichtung wie dem KIT, immer wieder stellt: Wie können aus Forschungsergebnissen, Patente und Produkte entstehen und so nachhaltige Werte aus Denkvermögen geschaffen werden?

Die Mitglieder der Sektion Karlsruhe/Bruchsal und Sektionssprecher Johannes-Georg Voll (Mitte) (Foto: Wirtschaftsrat)

Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka, Jahrgang 1961, folgte 2001 dem Ruf nach Darmstadt als Direktor des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit und Leiter des Fachgebiets „Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik“ an der TU Darmstadt. Von 2006 bis 2012 war Hanselka Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer Gesellschaft. Zwischen 2011 und 2013 hatte er zusätzlich das Amt des Vizepräsidenten der TU Darmstadt inne. Heute ist er Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und verantwortet in seinem Ressort das Thema Innovation.

 

„Innovation ist eine strategische Säule des KIT. Der KIT-Business-Club stärkt die Innovationskraft des KIT und der mit ihm verbundenen Unternehmen“ betonte Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka, denn längst gilt es auch für Forschungseinrichtungen, Profit zu erzielen. Hier kommt der Bereich Innovation ins Spiel. Doch wie kann aus Innovation und Denkvermögen Profit erzielt werden?

Prof. Dr. Tanja Schultz vom Lehrstuhl Anthropomatik und Christoph Amma stellen das Airwriting vor (Foto: Wirtschaftsrat)

Veranschaulicht wurde dies von Prof. Dr. Tanja Schultz vom Lehrstuhl Anthropomatik (Interaktion Mensch-Maschine), welche die Technologie des Airwritings vorstellte. Dies ist eine neuartige Technologie zur Schrifterkennung und Signalverarbeitung. Ihr Doktorand Christoph Amma führte dies im Rahmen einer Live-Präsentation vor. Die anwesenden Teilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt vom Know-How und  von der Umsetzung der Idee zur Serienreife.

 

„Die Attraktivität und Innovationskraft des Forschungsstandortes Karlsruhe ist ungebrochen. Von hier gehen wichtige Impulse aus. Auch dem Wirtschaftsrat ist es ein besonderes Anliegen, die Zukunftsfähigkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland zu sichern, fördern und weiter auszubauen, nur so läßt sich die Marktführerschaft Deutschlands behaupten“, dankte Johannes-Georg Voll für die beeindruckende Vorstellung und Live-Demonstration.