16. Februar 2016
Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates Bremen/ Bremerhaven
Festredner: Hildegard Müller / Dr. Klaus Meier
Der Einladung des Wirtschaftsrats Bremen sind am 16. Februar 2016 rund 170 Personen in das Steigenberger Hotel am Weser Terminal gefolgt. Bei bestem Bremer Wetter konnten die Teilnehmenden neben herausragenden Vorträgen von Hildegard Müller (ehemals BDEW) und Klaus Meier den Sonnenuntergang über der Bremer Weser beobachten.
Foto: Wirtschaftsrat

Nach einem Sektempfang begrüßte die Landesvorsitzende Imke Wilberg die Teilnehmenden und evaluierte charmant das vergangene Veranstaltungsjahr 2015, das sie erstmals mit Dr. Barbara Rodewald als Landesgeschäftsführerin an ihrer Seite bewältigte. Auch warf Frau Wilberg einen Blick in die Zukunft und informierte die Teilnehmenden über bereits geplante Veranstaltungshighlights des Jahres 2016. Passend zum Thema des Neujahrsempfangs wird der Wirtschaftsrat Bremen in der zweiten Jahreshälfte eine „E-Mobility Rallye“ durch Bremen, Bremerhaven und umzu mitorganisieren.

 

Danach startete Dr. Klaus Meier mit seinem Impulsvortrag zum Thema „Zukunftsblick auf den Strommarkt im Jahre 2040“. Er machte deutlich, dass wir auf einem guten Weg hin zu erneuerbaren Energien sind, dass eine Prognose in das Jahr 2040 aber durchaus schwer zu treffen ist. Als Beispiel nannte er die Prognosen des Anteils von Windkraft für die deutsche Stromversorgung. Dieser Anteil liegt mittlerweile dreifach so hoch wie vor 15 Jahren prognostiziert. Als Visionär glaubt er an die Entwicklung von erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren und sieht darin eine Zukunftschance für die Energiebranche.

 

Frau Müller übernahm das Mikrofon gekonnt und warb in ihrem Vortrag zum Thema „Dezentral, digital und dekarbonisiert? Perspektiven der Energiewende“ für den Prozess der Digitalisierung auch in der Energiewirtschaft. „Die größten Meisterleistungen unserer Zeit bestehen nicht mehr aus Stein oder Farbe, sondern aus Bits und Bytes.“ Sie forderte intelligente IT-Lösungen für Energiedienstleistungen, damit könne man der Dezentralisierung entgegen wirken. Für die Dekarbonisierung wünschte sie sich Verantwortungsbewusstsein und selbstständiges Handeln weit über die Energiewirtschaft hinaus. Damit könne man nicht nur CO2 vermeiden sondern auch wirtschaftlich handeln.

 

Im Anschluss an die sehr gelungenen Vorträge lud die Berenberg – Bank zu einem munteren Get-together bei Speis und Trank ein. So konnten die Teilnehmenden sich bei Currywurst und Wein kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.

Impressionen
Hildegard Müller bei ihrem Vortrag (Foto: Wirtschaftsrat)
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