20. November 2017
Notfallversorgung im ländlichen Raum
Besichtigung der Luftrettungsstation am Schwarzwald-Baar-Klinikum
Matthias Geiser, Geschäftsführer der Klinik, berichtete über die tägliche Arbeit in der Notfallversorgung, sowie über die Probleme und Herausforderungen der Notaufnahme.
Besichtigung der Luftrettungsstation (Foto: Wirtschaftsrat)

Vor allem in ländlichen Gebieten spielen die Krankenhäuser in Deutschland eine zentrale Rolle. Ohne sie wäre eine Notfallversorgung kaum zu organisieren. Zugleich ist ein Krankenhaus häufig der größte Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Dementsprechend hoch ist seine sozialwirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinden und Kommunen. Aber Versorgungsdefizite in der ambulanten ärztlichen Versorgung haben vielerorts bereits unmittelbare Auswirkungen: Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind voll. Viele Patienten aber gehören nicht in eine Rettungsstelle, sondern anderweitig medizinisch versorgt. Wie stellt sich die Situation im Schwarzwald-Baar-Klinikum dar?

Krystian Pracz berichtet über die Notfallversorgung im ländlichen Raum (Foto: Wirtschaftsrat)

Matthias Geiser berichtete über die Arbeit des Klinikums: Rund 50 000 stationäre, sowie 150 000 ambulante Patienten haben die beiden Kliniken in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen zu versorgen.

v.l.n.r.: Dr. Krystian Pracz (Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung gemeinnützige AG), Dr. med. Bernhard Kumle (Direktor Zentrale Notaufnahme), Martin Leonhard (Sektionssprecher Rottweil/Tuttlingen), Ulrich Dietz (stv. Sektionssprecher Villingen-Schwenningen/Donaueschingen, Matthias Geiser (Klinik-)Geschäftsführer (Foto: Wirtschaftsrat)

Schnelle Notfallrettung aus der Luft und sichere Patiententransporte mit Hubschraubern und Ambulanzflugzeugen – dafür steht die DRF Luftrettung. Als eine der führenden Luftrettungsorganisationen in Europa liegt ihr Fokus auf einer optimalen notfall- und intensivmedizinischen Versorgung. Vor Ort erhielt der Wirtschaftsrat einen spannenden Einblick in den Arbeitsalltag des rot-weißen Rettungshubschraubers, die Voraussetzung eines 24-Stunden-Betriebs und die Verzahnung von Luftrettung und modernem Krankenhausbetrieb.