24. Juli 2013
Opernfestspiele 2013 - Turandot: Wirtschaftsfaktor für Heidenheim und die Region?
Traditionelle Mittagsrunde mit Matthias Jochner, Leiter Fachbereich Kultur der Stadt Heidenheim
„Heute wollen wir uns einer besonderen Kulturinstitution Heidenheims widmen, den Opernfestspielen, und sind gespannt zu hören, was sich hinter den Kulissen abspielt, um diese Festspiele gegen die großen Wettbewerber wie Bayreuth oder Bregenz abzugrenzen und zu behaupten“, eröffnete Franz Rieger, Sprecher der Sektion Heidenheim, die traditionelle Mittagsrunde im Bellinis Restaurant im Konzerthaus.
Matthias Jochner erläutert die wirtschaftspolitische Bedeutung der Opernfestspiele in Heidenheim (Foto: Wirtschaftsrat)

Die nunmehr schon traditionelle Mittagsrunde der Sektion Heidenheim bietet den Mitgliedern die Möglichkeit zum Austausch mit führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so auch mit Matthias Jochner, Leiter Fachbereich Kultur der Stadt Heidenheim.

 

Die Opernfestspiele werden seit 1977 in Heidenheim veranstaltet. Die Veranstaltungen finden an drei Spielstätten, an der Burgruine, im Congress Centrum und im Konzerthaus statt. Weithin bekannte Solisten wie Anna Maria Kaufmann, Karl-Friedrich Dürr und Clemens Unterreiner sind bereits in Heidenheim aufgetreten. Auf den Opernfestspielen 2013 wird „Turandot“ gespielt: Im Mittelpunkt der Festspiele 2013 steht - nach Tosca im Jahr 2010 - ein weiteres Werk des großen italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini.

Sekionssprecher Franz Rieger und Matthias Jochner im Dialog (Foto: Wirtschaftsrat)

2010 wurde für die Heidenheimer Opernfestspiele, als erstem Festival in Deutschland überhaupt, ein Social-Media-Konzept umgesetzt. Die Unternehmer der Region gingen daher unter anderem den Fragen nach, wie moderne Festspiele - auch medial - zu vermarkten sind, wie sich diese als Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die umgebende Region darstellen, und wie modernes Marketing dabei aussehen muss.

 

Eifrig diskutiert wurde, was die Anwesenden für ihr eigenes Wirtschafts- und Industrieunternehmen lernen können, gibt es Parallelen oder hat beides nichts miteinander zu tun? Die Möglichkeit des Dialoges und Gedankenaustausches wurde ausgiebig genutzt.

Teilnehmer der Mittagsrunde (Foto: Wirtschaftsrat)

„Die wirtschaftspolitische Bedeutung der Opernfestspiele ist uns deutlich geworden: nicht nur sehr hohe Auslastungszahlen tragen ihren Teil dazu bei, sondern auch das Image der Stadt und Region wird nachhaltig positiv geprägt und nach außen getragen“, schloss Sektionssprecher Franz Rieger die Veranstaltung.