19. Januar 2015
Perspektiven in der Entwicklung der Landeshauptstadt Dresden 2015-2025
Städtebauliche Entwicklung bis 2019 - Wohnbauprojekte - eine Zusammenfassung von Jörn Marx, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Dresden
Jörn Marx, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Dresden (Foto: Wirtschaftsrat)

Zum Auftakt der Veranstaltungen der Sektion Dresden im Jahr 2015 fand im Hotel Suitess dieser Abend mit dem Bürgermeister und Beigeordneten für Stadtentwicklung Jörn Marx, moderiert vom Sektionsvorstandsmitglied, Katrin Pappermann, statt.


Jörn Marx erläuterte den zahlreich anwesenden Mitgliedern und Gästen im Rahmen seines über einstündigen Vortrags die zugrunde liegenden Planungsprämissen, die die für Dresden erfreuliche Bevölkerungsentwicklung ebenso enthalten wie die Berücksichtigung des Wandels in der Altersstruktur.


Insbesondere die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich die Wohnungsleerstände stark dezimiert haben. Es bleibt jedoch zu konstatieren, dass neben der stadtplanerischen Fluktuationsreserve ein „Wohnungsüberhang“ verbleibt, der  auch mit Blick auf die seit 2013 stark steigenden Baugenehmigungen im Mehrfamilienhausbereich perspektivisch - bei steigenden Einwohner- und Haushaltszahlen - beibehalten wird. Jörn  Marx belegte in seinem Vortrag ein perspektivisch auch für die Zukunft diesbezüglich ausreichendes Flächenpotenzial.


Allein 2016 werden im innerstädtischen Bereich 1600 Wohneinheiten fertiggestellt. Im Stadtgebiet befinden sich weitere 3000 Einheiten im unterschiedlichsten Planungsstand. Gem. dem Aengevelt City-Report Dresden wird ein überdurchschnittlicher Wohnungsneubau in gefragten Lagen sowie ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum konstatiert. Diesem Bedarf  muss durch adäquate Bereitstellung von kostengünstigem Bauland, einer bedarfsgerechten Stadtplanung sowie einer effizienten bauaufsichts- sowie baurechtlichen Planung und Umsetzung begegnet werden.


Im Rahmen der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion sowie beim nachfolgenden get-together waren einzelne Baumaßnahmen aus dem Wohn- und Gewerbebau ebenso Diskussionsgegenstand  wie der Straßenbau „Königsbrücker“, als Paradebeispiel für kontinuierlich immer neue, kostenträchtige Planungen, ohne Zustandsveränderungen seit weit über einem Jahrzehnt.

Jörn Marx; Katrin Pappermann, Vorstandsmitglied der Sektion Dresden (Foto: Wirtschaftsrat)