19. Juli 2012
Wirtschaftsrat besucht Deutsche Windtechnik AG
Netzausbau und Fremdkapitalbeschaffung hemmen den Ausbau von Offshore-Windparks
Im Rahmen des Themenschwerpunktes „Erneuerbare Energien“ des Wirtschaftsrates in Bremen besuchten Unternehmer und Führungskräfte der Region die Deutsche Windtechnik AG mit Sitz in der Hansestadt. Im Fokus der Veranstaltung standen die gesamtwirtschaftlichen und industriepolitischen Aspekte im Fokus der Veranstaltung.
v.l.n.r. Matthias Brandt, GF Deutsche Windtechnik; Klaus Meyer, wpd Aufsichtsratsmitglied; Dirk Briese, Leiter Landesfachkommission Energie des Wirtschaftsrates Bremen; Imke Goller-Wilberg, Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates in Bremen (Foto: Wirtschaftsrat)

Einen großen Anteil an der Energiewende hat die Offshore-Windenergie – sie steht derzeit aber auch immer wieder in der Kritik, eine „teurere“ Energieform zu sein. Doch die ersten Erfahrungen mit den Parks „alpha ventus“ und „Baltic 1“ zeigen positive Ergebnisse: Der Stromertrag ist höher, als man angenommen hatte.

 

Der weitere Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland wird momentan jedoch unter anderem aufgrund der hohen Investitionsvolumina, insbesondere beim Netzausbau, gehemmt, die Fremdkapitalbeschaffung etwa durch Verzögerungen bei der Netzanbindung erschwert.

 

„Kurzfristige Lösungen sind notwendig, insbesondere beim Netzausbau und auch in der Logistik, damit die hohen Potenziale gehoben werden können“, sagte Dirk Briese, Leiter der Landesfachkommission Energie des Wirtschaftsrates Bremen.