16. Februar 2017
Politik bricht bei Managergehältern mit wesentlichen Grundsätzen unserer Wirtschaftsordnung
Wolfgang Steiger in heutiger FAZ: Fehlentwicklungen bei Einzelunternehmen sind kein Anlass für den Bruch bewährter Regeln

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert in der heutigen Ausgabe der FAZ die Einmischung der Politik in die unternehmerische Freiheit. "Die Politik bricht hierbei mit wesentlichen Grundsätzen unserer Wirtschaftsordnung", kritisierte Generalsekretär Wolfgang Steiger. "Sind Einkommen von Spitzensportlern oder Künstlern besser als die von Unternehmenslenkern, die Milliarden erwirtschaften und zehntausende Mitarbeiter führen?"

Die diskutierte steuerrechtliche Verschärfung wirft aber auch die grundsätzliche Frage auf, ob und wie das Nettoprinzip im Steuerrecht zu halten ist. Grundsätzlich wird der Gewinn besteuert, also Umsatz minus Kosten. Künftig will man also hier Gut von Böse scheiden. Doch anstelle von Populismus brauche es einen ethischen Kompass aller Beteiligten, der Führungspersönlichkeiten in Wirtschaft und Politik sowie in Vorständen und Aufsichtsgremien, so Wolfgang Steiger. Und weiter: „Der Kitt unserer Gesellschaft ist besser zu pflegen, wenn bei Vergütungen stärker auf die Verhältnismäßigkeit geachtet wird - auch und gerade in den Aufsichtsgremien der Unternehmen.“ 

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