12. Juni 2013
Potentiale der Stadt Gera für Entwicklung in Ostthüringen heben
Dies forderte Albert Weiler, Bundestagskandidat der CDU fim Gespräch mit Mitgliedern des Wirtschaftsrates
Die Sektion Gera des Wirtschaftsrates traf sich mit Albert Weiler, Bundestagskandidat der CDU für den Wahlkreis Jena, Saale-Holzland-Kreis und Gera, zu einem Gedankenaustausch zum Thema „Betriebswirtschaftliche Sichtweisen in der öffentlichen Verwaltung“ im Rahmen der Kampagne „Mehr Privat für einen starken Staat“ des Wirtschaftsrates.

Das Thema wies angesichts der Debatte um die Defizite der Stadtwerke in Gera sowie der Besetzung des Amtes des Finanzdezernenten eine gewisse Brisanz auf.

Einhellige Meinung der Anwesenden war, dass diese Negativschlagzeilen dem Image Geras abträglich seien und potentielle Investoren abschreckten. Die Mitglieder des Wirtschaftsrates fordern daher alle Geraer und insbesondere die ortsansässigen Unternehmer auf, zunächst selbst als Botschafter eines positiven Bildes zu agieren und die Standortvorteile Geras herauszustellen - auch für Ostthüringen. Diese seien zweifelsfrei vorhanden, müssten aber auch wahrgenommen werden. Vor dem Hintergrund des Zusammenrückens der mitteldeutschen Bundesländer sei Gera nicht mehr nur Anhängsel im Osten von Thüringen, sondern liege im Zentrum und somit im Fokus Mitteldeutschlands. „Diese Chance muss sich auch die örtliche Verwaltung endlich vor Augen halten“, forderte Stefan Klar, Sprecher der Sektion Gera des Wirtschaftsrates in Thüringen.

Mit dem anstehenden zweigleisigen Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung bis Gera sei dann auch der infrastrukturelle Anschluss an die Schiene auf den Weg gebracht, sagte der Bundestagskandidat. Hierfür und vor allem für die dann zügig folgende komplette Elektrifizierung der Strecke werde sich Albert Weiler, selbst dereinst Lokführer und gelernter Elektriker sowie studierter Verwaltungsfachmann und Politologe, im Falle seiner Wahl mit den anderen Ostthüringer Bundestagsabgeordneten stark machen wollen.

Weiler sieht wesentliche Entwicklungspotentiale für Gera, so verwies er auf ausreichend und preiswerten Wohnraum, eine in der Wirtschaft anerkannte Berufsakademie, die gute Autobahnanbindung, ausreichend Flächen zur Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten. Und das die Geraer nicht nur anpacken, sondern auch zusammenstehen können, haben sie jüngst erst bei der Bewältigung der schrecklichen Hochwasserkatastrophe bewiesen. Dies zeige, dass man Gera und den Geraern nur eine Perspektive aufzeigen müsse, hierfür aber alle Protagonisten an einem Strang ziehen müssten - und bitte auch in eine Richtung.

Streit um Fehler in der Vergangenheit wie etwa bei der betriebswirtschaftlichen Leitung des ein oder anderen städtischen Betriebes, brächten die Stadt da wenig voran. Die Chance zu einem Neuanfang sei da, jetzt müsse sie nur beherzt genug ergriffen werden, vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht und frei von sachfremden Erwägungen.

 

Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e. V. – Landesverband Thüringen

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