25. März 2014
Präsident Lauk im Deutschlandfunk-Interview: "Gesetzliche Frauenquote ist Symbolpolitik"
Rente mit 63: "Finger in die richtige Wunde gelegt"

Der Präsident des Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, hat in einem Interview im Deutschlandradio die geplante gesetzliche Frauenquote kritisiert: "Den qualifizierten Frauen stehen heute alle Türen offen. Aber Geschlecht kann kein Ersatz für richtige Qualifikation an richtiger Stelle sein. Das gilt für Männer und für Frauen."

"Wir haben im Ingenieurbereich ein wirkliches Problem. Es gibt ja eine ganze Reihe von Berufen, wo die Frauen mittlerweile dominieren. Bei Ingenieurberufen haben wir die Situation: Sechs Prozent der Maschinen- und Fahrzeugbau-Ingenieure sind Frauen. Da können Sie kein Drittel in Führungspositionen erwarten in den nächsten zwei, drei Jahren", so Lauk

Lauk weiter: "Wir brauchen Spielraum. Eigentumsunternehmer müssen auch die Möglichkeit haben, den Leuten die Führungsverantwortung zu geben über ihr Eigentum, was sie für richtig halten, die sie ausgewählt haben. Da hilft eine gesetzliche Quote sehr wenig."

"Es ist so, dass die Punkte von der Mütterrente bis zur Rente mit 63 und bis zum Mindestlohn die Arbeitslosigkeit erhöhen werden und insbesondere bei jungen Menschen eine Gefährdung für die Beschäftigung und Ausbildung sind. Diese Themen haben wir frühzeitig genannt und jetzt sind sie Thema in der Republik und insofern, meine ich, haben wir als Wirtschaftsrat die Finger in die richtige Wunde gelegt.


Das gesamte Interview im Deutschlandfunk vom 25.03.2014 steht Ihnen unter folgendem Link in der Mediathek sowie als Abschrift zu Verfügung.

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