17. September 2015
Präsident Werner M. Bahlsen fordert Bundesregierung zu mehr Infrastrukturinvestitionen auf
Wolfgang Steiger äußert scharfe Kritik an neuesten Mindestlohnplänen von Bundesarbeitsministerin Nahles

Der Präsident des Wirtschaftsrates, Werner M. Bahlsen, fordert in einem großen Interview in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ mehr Zukunftsinvestitionen von der Bundesregierung. „In den letzten Jahren sind zu viele soziale Wohltaten verteilt worden, die dem Land nicht nachhaltig nutzen“, so Bahlsen. Stattdessen sollten die Investitionsetats insbesondere für Verkehrswege und die Digitale Agenda aufgestockt werden, um Deutschland zukunftsfähig zu machen.

Gleichzeitig mahnt Bahlsen einen planbaren und geordneten Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie an. „Uns dürfen in der Zwischenzeit nicht die Unternehmen weglaufen“, warnt der Präsident des Wirtschaftsrates. Vielmehr sei es an der Zeit, endlich eine Kurskorrektur in der Energiewende vorzunehmen und eine klare Strategie zur Marktintegration der Erneuerbaren Energien vorzulegen.

Mit Sorge verfolgt Bahlsen die Entwicklungen vom Euro-Partner Griechenland und die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Lesen Sie das ganze Interview in der Welt vom 17.9.2015 hier.

Der neuste Vorstoß von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, den Mindestlohn zu erhöhen, stößt auf scharfe Kritik beim Wirtschaftsrat, wie die F.A.Z. in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. So stelle sich der Wirtschaftsrat gegen die Deutung, die erste Bilanz des Mindestlohns sei positiv. „Das deutsche Jobwunder geht zu Ende“, mahnt der Generalsekretär Wolfgang Steiger in der F.A.Z vom 17.9.2015.

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