24. März 2014
Rente mit 63 ohne Begrenzung der Zeiten der Arbeitslosigkeit unverantwortlich
Wolfgang Steiger: Abgeordnete können dem Paket nicht zustimmen - Nahles bleibt wesentliche Kosten des Rentenpakets schuldig

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert die Abgeordneten des Bundestages auf, der Rente mit 63 nicht zuzustimmen, schon gar nicht ohne eine Begrenzung der angerechneten Zeiten der Arbeitslosigkeit. „Dieser Gesetzentwurf ist unverantwortlich, damit werden die nachhaltigen Erfolge der Rentenpakete von Rot-Grün und Schwarz-Rot in den vergangenen Legislaturperioden zunichte gemacht. Hier stellt sich eine prinzipielle Grundsatzfrage für jeden Abgeordneten von Union, SPD und Grünen, die in der Vergangenheit die Rente verantwortungsvoll auf sichere Füße gestellt haben.

Ein so tiefgreifender Richtungswechsel in der Rentenpolitik stellt den Generationenvertrag und damit eine wichtige Grundlage unseres Gemeinwesens in Frage. Bis heute sind die Abgeordneten nicht umfassend über die Kosten des Rentenpakets informiert. Bundesarbeitsministerin muss neben den Mehrausgaben von 160 Mrd. Euro bis 2030 auch die Zahlen für die Ausfälle durch wegfallende Beiträge und weniger Steuereinnahmen liefern“, forderte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU e.V., nachdem prinzipielle Vorbehalte bei rund 50 Bundestagsabgeordneten bekannt wurden.

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Themenseite Arbeitsmarkt und Alterssicherung

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