08. April 2014
Produktivitätsverluste durch Stau verhindern!
Zum heutigen Treffen der Verbände des Straßengüterverkehrs mit Verkehrssenator Frank Horch fordert der Hamburger Wirtschaftsrat vom Senat nun umgehend ein Konzept für einen Ersatzverkehr aufgrund der nur einspurig befahrbaren Köhlbrandbrücke.

Aufgrund der extremen Stausituation in Hamburg durch die gleichzeitig durchgeführten Baumaßnahmen auf der A 7 und auf der Köhlbrandbrücke ist ein Transport der Container aus dem Hafen und in den Hafen auf der Straße nur mit großen Verzögerungen möglich. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Logistikbranche die dadurch bedingten Produktivitätsverluste ab dem 14. April durch Preisaufschläge an ihre Kunden weiter geben will. Dadurch würde die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens extrem beeinträchtigt.

Landesvorsitzender Prof. Dr. Jörg F. Debatin: „Jetzt ist der Senat gefordert, dafür zu sorgen, dass die Logistikunternehmen ihre Fahrpläne wieder einhalten können. Die geplanten Preisaufschläge für die Bewältigung des Verkehrs in Hamburg sind ein deutliches Warnsignal. Durch das schlechte Baustellenmanagement nimmt der Senat die Gefährdung des Logistik-Standorts Hamburg in Kauf. Senator Horch muss der Branche nun rasch eine Lösung anbieten.“

In der vergangenen Woche hatten Logistikbetriebe bereits Vorschläge für einen Ersatzverkehr unterbreitet. Der Einsatz von Binnenschiffen von Terminal zu Terminal oder zwischen Terminals und Depots könnte eine Lösung sein.

„Ein solches Konzept hätte bereits vor Beginn der Baumaßnahmen vorliegen müssen“, so Debatin. „Jetzt sind die Produktivitätsverluste in der Branche bereits angekommen. Eine Lösung ist dringend erforderlich.“

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Brigitte Nolte

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