04. Oktober 2012
Anlässlich des Demografiegipfels der Bundesregierung erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk:
"Rentenvorstoß der jungen Abgeordneten ist wegweisend!"
„Der Wirtschaftsrat begrüßt nachdrücklich den Vorschlag der jungen Abgeordneten zur Verringerung der Anrechnung der privaten Eigenvorsorge auf die staatliche Grundsicherung im Alter“, erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt J. Lauk, anlässlich des Demografiegipfels der Bundesregierung.

„Mit diesem wegweisenden Vorstoß greifen die Koalitionsabgeordneten zugleich eine Kernforderung des Wirtschaftsrates auf. Es wird sichergestellt: Wer vorsorgt hat mehr, als derjenige der nicht vorsorgt. Dieses Signal sollte auch vom heutigen Demografiegipfel ausgehen.

Es führt kein Weg daran vorbei, dass einerseits die Jüngeren mehr Eigenvorsorge betreiben und andererseits die Älteren mit einer moderaten Rentenentwicklung und einer Anhebung des Renteneintrittsalters ihren Teil des Generationenvertrags erfüllen. Umso verantwortungsloser sind Bestrebungen in der SPD, bei der Rente mit 67 das Rad zurückzudrehen. Ebenso ist es unredlich, über eine Anhebung des Rentenniveaus zu fabulieren, ohne zu sagen, woher das Geld dafür stammen soll. Stattdessen brauchen wir eine Entlastung der Bürger von Steuern und Abgaben, damit auch Geringverdiener in der Lage sind, sich eine private und betriebliche Altersvorsorge aufzubauen.“

Kontakt
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Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
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