15. Januar 2020
Rohstoffstrategie der Bundesregierung setzt marktwirtschaftlichen Rahmen für Rohstoffversorgung
Wolfgang Steiger: Versprechen schnell einlösen

Der Wirtschaftsrat unterstützt die heute im Kabinett verabschiedete Rohstoffstrategie der Bundesregierung. „Wesentliche Kernforderungen des Wirtschaftsrats konnten darin verankert werden“, betont Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Das Dokument enthält ein klares Bekenntnis zu marktwirtschaftlichen Ansätzen, das heißt, Unternehmen müssen  die Hauptverantwortlichen für die Rohstoffbeschaffung bleiben, Aufgabe des Staates ist es hingegen, einen marktwirtschaftliche Rahmen für die Rohstoffbeschaffung zu schaffen.“

Um heimische Rohstoffpotentiale zu nutzen, muss das Versprechen der Bundesregierung, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und Rohstoffe stärker in der Raumordnung zu berücksichtigen, schnell eingelöst werden. Auch die Frage der Gipsversorgung nach dem Ende der Kohleverstromung ist noch längst nicht hinreichend gelöst. Der Wirtschaftsrat nimmt die Bundesregierung außerdem beim Wort, dass erst nach dem Abschluss und der gründlichen Auswertung des Monitoring-Verfahrens 2020 im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) über weitere Schritte entschieden wird und wird diese Punkte auch weiterhin mit Nachdruck in die Politik tragen.

 

Das Positionspapier des Wirtschaftsrates  „Rohstoffversorgung kosteneffizient, verlässlich und nachhaltig sichern“ finden Sie hier.

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