17. Juli 2013
Rot-grüne Steuerpläne treffen Bandbreite der Gesellschaft
Steffen Kanitz beim Dortmunder Wirtschaftsrat
Obwohl die Bundesrepublik mit über 600 Milliarden Steuereinnahmen das höchste Aufkommen seit ihrer Gründung aufweise, planen SPD und Grüne in ihren Wahlprogrammen eine Steuerorgie, führte Steffen Kanitz, Kreisvorsitzender der CDU Dortmund, vor dem Dortmunder Wirtschaftsrat aus. „Das rot-grüne Belastungsprogramm wird die Bandbreite der Gesellschaft treffen“, prognostizierte er den anwesenden Unternehmern.
v.l.n.r.: Steffen Kanitz; René Kiel (Foto: Wirtschaftsrat)

„Sollte die bürgerliche Mehrheit nach der Bundestagswahl verloren gehen, bedeutet dies die Anhebung des Spitzensteuersatzes, die Erhöhung der Erbschaftssteuer, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer sowie die Einführung von Zwangsanleihen auf hohe Vermögen. Rechnet man diese und weitere angedachte Erhöhungen zusammen, würden wir uns bei einer rot-grünen Bundesregierung mit einer Erhöhung der Unternehmenssteuern um 19 Prozent konfrontiert sehen!“, führte er aus. 


Besonders betonten die Unternehmer des Wirtschaftsrates, dass die Hauptlast dieser Steuererhöhungen gerade die mittelständischen Unternehmer hart treffen würde. Die Konsequenzen bedeuteten nicht zuletzt auch Nachteile im internationalen Wettbewerb, erläuterte René Kiel, Sprecher der Sektion Dortmund: „Der Großteil der Vermögen mittlerer Unternehmen ist in den Immobilien, Maschinen und Anlagen gebunden. Der scheinbar harmlose Steuersatz von einem oder anderthalb Prozent kann sich in der Praxis zu einer Gewinnbesteuerung von bis zu 85 Prozent für das Unternehmen entwickeln. Das heißt, es blieben nur noch 15 Prozent übrig, die investiert werden könnten. Viel zu wenig, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“ 



Zur Kampagne 'Steueranschlag auf den Mittelstand'