24. Juni 2014
"Künftige Infrastrukturentwicklung Straße und Logistik"
Die Landesfachkommission Verkehr unter Leitung von Claudia Hinrichs hatte zu diesem Workshop ins Hotel „Alexandra“ in Plauen eingeladen, um in der Sektion Vogtland mit
Mitgliedern und Gästen das Thema Straßeninfrastruktur zu diskutieren.
v.l.n.r.: Frank Heidan MdL; Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag; Steffen Nestler, Geschäftsführer, Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH; Claudia Hinrichs, Vorsitzende der Landesfachkommission Verkehr, Wirtschaftsrat Sachsen; Alexandra Glied, Inhaberin, Hotel "Alexandra"; Dr. Bernd Rohde, Präsident des Vereins der Straßenbau- und Verkehrsingenieure im Freistaat Sachsen e.V. und Abteilungsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (Foto: Wirtschaftsrat)

Dr. Bernd Rohde, Präsident des Vereins der Straßenbau- und Verkehrsingenieure im Freistaat Sachsen e.V. und Abteilungsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hielt den einleitenden Vortrag zur Straßeninfrastruktur in Sachsen und gab so den Anwesenden einen fachkundigen Einblick in die Investitionen in Ausbau und Erhaltung des Straßennetzes seit 1991. Mit Schwerpunkt auf die im Rahmen der ausgelaufenen Förderperiode 2007-2013 durch die Europäische Union bereitgestellten Mittel über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie den aktuellen Sachstand im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung.

Im Anschluss erläuterte Steffen Nestler, Geschäftsführer, Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH, den Anwesenden die Güterverkehrsentwicklung im Freistaat Sachsen. Es folgte eine lebhafte Diskussion, moderiert durch Claudia Hinrichs.

 

Im Rahmen dieser Diskussion war man sich schnell einig, dass für die Wirtschaft und damit auch für ein attraktives und prosperierendes Sachsen, in welchem die Steuereinnahmen sprudeln, neben der optimalen digitalen Erschließung eine gute Straßeninfrastruktur in allen Landesteilen unabdingbar ist. Denn neben dem Tourismus als Wirtschaftsfaktor benötigen auch Industrie und Gewerbe eine landesweite optimale Straßeninfrastruktur, da der kleinteilig geprägte Mittelstand mit seinen Güterströmen zu einem großen Teil in der Peripherie der Metropolen angesiedelt ist und auch von den Arbeitnehmern angemessen erreichbar sein muss. Inwieweit dies im Rahmen der Anmeldungen zum neuen Bundesverkehrswegeplan genügend gewürdigt wurde, bleibt zu klären und ggfs. nachzubessern.


Die Sprecherin der Landesfachkommission Verkehr, Claudia Hinrichs, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die diesbezüglichen Forderungen an die künftige Staatsregierung im Rahmen des Grundsatzpapiers des Landesverbands Sachsen wiederfinden, welches in den nächsten Tagen, im Vorfeld der Landtagswahl, veröffentlicht wird. „Denn wir befinden uns hier fortwährend in einem harten Standortwettbewerb“, so Claudia Hinrichs. „Dabei ist Straßenbau so einfach, wenn aus Sicht von Dr. Bernd Rohde drei Dinge beachtet werden: Eine gut aufgestellte Straßenbauverwaltung; ein angemessener Planungsvorlauf sowie ein jährlich auskömmlicher Finanzrahmen.“

v.l.n.r.: Dr. Bernd Rohde; Claudia Hinrichs; Steffen Nestler (Foto: Wirtschaftsrat)