27. Februar 2012
Zum Beschluss des Bundestages über das zweite Griechenland-Paket erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk:
"Schuldenerlass ist kein Freibrief - Griechenland muss sein eigenes Vermögen jetzt einbringen!"

„Der Schuldenerlass kann und darf kein Freibrief sein. Weitere Auszahlungen müssen jetzt konsequent an Bedingungen geknüpft werden: Griechenland darf nicht weiter Engagements internationaler Investoren durch die systematische Verhinderung von Ausschreibungen und Auftragsvergaben blockieren. Das Land muss jetzt sein eigenes Vermögen einbringen. Es kann nicht sein, dass Griechenland munter Finanzhilfen kassiert und gleichzeitig die Zugbrücken für ausländische Unternehmen hochzieht.

 

Ebenso dürfen die notwendigen Privatisierungen, für die es in Europa hinreichend Interessenten gibt, nicht länger verschleppt werden. Solange Griechenland weiterhin ein marktübliches Umfeld und faire Wettbewerbsbedingungen verweigert, kann es schwerlich Wachstum erreichen.

 

Wenn Griechenland nicht in der Lage sein sollte, die Voraussetzungen für Wettbewerb und Privatisierung zu schaffen, dürfen sie als funktionsuntüchtiger Staat keine Beihilfen bekommen.“

 

Kontakt
Erwin Lamberts
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305