21. Juli 2011
Sektion Heidenheim des Wirtschaftsrates fordert mehr Selbstbewusstsein für die Region:
„HDH darf nicht „Hinter den Hügeln“ heißen!“
„Heidenheim muss sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“, so der allgemeine Tenor unter den anwesenden Mitgliedern der Sektion Heidenheim des Wirtschaftsrates: „Heidenheim hat jede Menge zu bieten.“ Landrat Mader schloss sich dieser Einschätzung an und warb in diesem Zusammenhang für ein selbstbewussteres Auftreten der Heidenheimer selbst: „HDH darf nicht „Hinter den Hügeln“ heißen!“

Zu Gast in der Sektion Heidenheim des Wirtschaftsrates stellte Landrat Hermann Mader die aktuellen Entwicklungen im Landkreis dar. Unter dem Motto “Brenzregion 2020“ wurden 150 Projektideen gesammelt, die auf 10 Handlungsfelder konzentriert wurden. Neben den Themen Energie, Verkehrsinfrastruktur und Gesundheit galt das Augenmerk seines Vortrages vor allem der Thematik Bildung und Fachkräftemangel.

 

Gerade in der Diskussion mit dem Landrat wurden die beiden letztgenannten Themen -Bildung und Fachkräftemangel- verbunden mit der Frage nach der Attraktivität des Standortes bei potentiellen Bewerbern angeregt erörtert. So schilderte Franz Rieger, Sprecher der Sektion, dass es merklich schwieriger würde, geeignete Bewerber zu finden. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, für potentielle Fachkräfte ein entsprechend attraktives Angebot auch für deren Partner zu schaffen. So ist zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Landkreis schon weit vorangeschritten. „Es gibt die Möglichkeit, Kinder schon ab einem Jahr in den Kindergarten aufzunehmen.“, so Mader.

 

Mit Blick auf die demographische Entwicklung ist auch die Integration ausländischer Mitbürger von großer Bedeutung. Dr. Michael Banz, Mitglied des Vorstandes der Sektion, betonte hierzu: „Hier ist besonders der Spracherwerb wichtig. Wir müssen dabei auch die Eltern und insbesondere die Mütter erreichen und einbeziehen.“

Kontakt

 

Bernhard Feßler

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