27. November 2013
Sektion Ostthüringen bekennt sich klar zum Erhalt des Flugplatzes in Altenburg-Nobitz
Mit Verwunderung hat Stefan Klar, Sprecher der Sektion Ostthüringen des Wirtschaftsrates Deutschland, die jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionschefs des Landkreises Altenburg, Jürgen Ronneburger, in der OTZ zum Thema Flugplatz Altenburg-Nobitz zur Kenntnis genommen.

Dort wird von Jürgen Ronneburger laut über eine mögliche Schließung des Flugplatzes in Altenburg-Nobitz nachgedacht, weil dieser nicht kostendeckend arbeiten würde, was im Übrigen, so Klar, meines Wissens nach gerade einmal zwei Flugplätze in ganz Deutschland tun. Solche Äußerungen senden unter Umständen die falschen Signale an die ortsansässige Wirtschaft und mögliche Investoren aus und zeugen von wenig Weitblick in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.

Die Ansiedlung des VW-Werkes in Mosel erfolgte vor allem auch wegen der günstigen und örtlich nahen Lage eines Flugplatzes. Wenn ein solch harter Standortfaktor aus kurzsichtigen haushalterischen Gründen in Frage gestellt werde, so dürfe man sich dann nicht wundern, wenn VW seinen Standort in Mosel in Frage stellen werde, vor dem Hintergrund, dass dies ohnehin der kleinste Produktionsstandort ist.

Dies hätte für die Beschäftigungslandschaft zwischen Altenburg und Greiz verheerende Folgen. So hängen mindestens 2.000 Arbeitsplätze für Ostthüringen direkt vom Bestand des VW-Werkes ab. Diese Zahl alleine stellt die Einpendler aus Ostthüringen dar. Hierin nicht berücksichtigt sind weitere 4.000 bis 6.000 Jobs, die in Ostthüringen mittelbar betroffen wären, als Zulieferer, Dienstleister und Folgegewerbe.

Der Wirtschaftsrat fordert daher, Spekulationen über den Bestand des Flughafens in Altenburg-Nobitz tunlichst zu unterlassen, der mit 2.200 geschäftlich veranlassten Starts und Landungen im Jahr immer noch der diesbezüglich meist frequentierteste Flugplatz Thüringens ist. Eine gute Infrastruktur hat sich seit je her als Wirtschafts- und Jobmotor erwiesen. Warum es Überlegungen gebe, sich von einem erwiesener Maßen für die ostthüringer und westsächsische Wirtschaft maßgeblichen Standortfaktor freiwillig verabschieden zu wollen, dass erschließt sich mir und den Mitgliedern des Wirtschaftsrates in Ostthüringen nicht, führt Stefan Klar weiter aus.

Gegenüber den möglicherweise immensen Kosten für die Finanzierung von Arbeitslosigkeit von mehreren tausend Menschen in Ostthüringen, einer ohnehin nicht sonderlich strukturstarken Region, nehme sich der jährliche Zuschuss für den Flugplatz von rund 300.000 € geradezu bescheiden aus. Bei einer entsprechenden Abwägung der jeweiligen Kosten liegt de Vorteil klar zu Gunsten des Erhaltes, ja einer Förderung des Flugplatzes auf der Hand.
Mit Verwunderung hat Stefan Klar, Sprecher der Sektion Ostthüringen des Wirtschaftsrates Deutschland, die jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionschefs des Landkreises Altenburg in der OTZ zur Kenntnis genommen.

Dort wird von Herrn Ronneburger laut über eine mögliche Schließung des Flugplatzes in Altenburg-Nobitz nachgedacht, weil dieser nicht kostendeckend arbeiten würde, was im Übrigen, so Klar, meines Wissens nach gerade einmal zwei Flugplätze in ganz Deutschland tun. Solche Äußerungen senden unter Umständen die falschen Signale an die ortsansässige Wirtschaft und mögliche Investoren aus und zeugen von wenig Weitblick in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.

Die Ansiedlung des VW-Werkes in Mosel erfolgte vor allem auch wegen der günstigen und örtlich nahen Lage eines Flugplatzes. Wenn ein solch harter Standortfaktor aus kurzsichtigen haushalterischen Gründen in Frage gestellt werde, so dürfe man sich dann nicht wundern, wenn VW seinen Standort in Mosel in Frage stellen werde, vor dem Hintergrund, dass dies ohnehin der kleinste Produktionsstandort ist.

Dies hätte für die Beschäftigungslandschaft zwischen Altenburg und Greiz verheerende Folgen. So hängen mindestens 2.000 Arbeitsplätze für Ostthüringen direkt vom Bestand des VW-Werkes ab. Diese Zahl alleine stellt die Einpendler aus Ostthüringen dar. Hierin nicht berücksichtigt sind weitere 4.000- 6.000 Jobs, die in Ostthüringen mittelbar betroffen wären, als Zulieferer, Dienstleister und Folgegewerbe.

Der Wirtschaftsrat fordert daher, Spekulationen über den Bestand des Flughafens in Altenburg-Nobitz tunlichst zu unterlassen, der mit 2.200 geschäftlich veranlassten Starts und Landungen im Jahr immer noch der diesbezüglich meist frequentierteste Flugplatz Thüringens ist. Eine gute Infrastruktur hat sich seit je her als Wirtschafts- und Jobmotor erwiesen. Warum es Überlegungen gebe, sich von einem erwiesener Maßen für die ostthüringer und westsächsische Wirtschaft maßgeblichen Standortfaktor freiwillig verabschieden zu wollen, dass erschließt sich mir und den Mitgliedern des Wirtschaftsrates in Ostthüringen nicht, führt Stefan Klar weiter aus.

Gegenüber den möglicherweise immensen Kosten für die Finanzierung von Arbeitslosigkeit von mehreren tausend Menschen in Ostthüringen, einer ohnehin nicht sonderlich strukturstarken Region, nehme sich der jährliche Zuschuss für den Flugplatz von rund 300.000 € geradezu bescheiden aus. Bei einer entsprechenden Abwägung der jeweiligen Kosten liegt der Vorteil klar zu Gunsten des Erhaltes, ja einer Förderung des Flugplatzes auf der Hand.

Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Telefon 03 61 - 5 66 14 88,    Telefax 03 61 - 5 66 14 90