30. April 2015
Sicherheit in Aachen funktioniert grenzübergreifend
Polizeipräsident Dirk Weinspach vor Wirtschaftsrat Aachen
Dirk Weinspach (Foto: Wirtschaftsrat)

„Um die Sicherheit in Aachen ist es gut bestellt!“ Das versicherte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach den Mitgliedern und Gästen der Sektion Aachen des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Insgesamt habe sich die Sicherheitslage gemessen an den registrierten Straftaten deutlich verbessert. Ein Grund hierfür sei die enge Kooperation mit den Polizeibehörden im benachbarten Ausland.


„Natürlich leben wir nicht auf einer Insel der Glückseligen“, räumte Weinspach ein. Vor allem die Raubüberfallserie im letzten Jahr habe den Eindruck entstehen lassen, Aachen habe ein gravierendes Sicherheitsproblem. „Allerdings beschränkte sich die Serie auf drei Wochenenden. Durch die Erhöhung der Polizeipräsenz haben wir das Problem in den Griff bekommen.“ Insgesamt sei ein positiver Rückgang bei der Straßen-, Raub- und Einbruchskriminalität zu verzeichnen bei gleichzeitigem Anstieg der Aufklärungsquote. Diese Aufklärungsquote liege insgesamt bei 50 Prozent, bei Kapitalverbrechen sogar bei 70 bis 80 Prozent. Diese guten Zahlen seien auch auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den niederländischen und belgischen Kollegen zurückzuführen, betonte Weinspach. Schließlich gehe es darum, nicht nur Kleinkriminelle, sondern insbesondere überregional operierende Autoschieberbanden und Drogenhändler, dingfest zu machen


Dr. Hans-Dieter Jostarndt, Sprecher der Sektion Aachen, sagte abschließend: „Aachen ist Sinnbild und Vorreiter für ein zusammenwachsendes Europa. Grenzübergreifend agierende Verbrecherbanden sind die Schattenseite dieser Entwicklung.“ Die gute und effektive polizeiliche Zusammenarbeit im Dreiländereck habe Vorbildfunktion, so Jostarndt.