26. September 2013
Social Media in der Unternehmenskommunikation: Potentiale des Web 2.0 für Unternehmen
Wie lassen sich diese nutzen? Welche Stolperfallen drohen?
Antworten auf diese Fragen lieferten die Experten Steffen Hemberger und Stefan Zimmermann in ihren Vorträgen vor der Sektion Rottweil/Tuttlingen. Fazit: Gerade Social Media-Marketing bringt große Chancen mit sich – die nötige Kreativität vorausgesetzt.
Stefan Zimmermann begeisterte die Zuschauer mit Beispielclips (Foto: hitcom new media GmbH).

Alt und neu kamen im Schramberger Majolika-Firmenpark zusammen: Bereits 1820 wurden die Wurzeln für die Schramberger Majolika Fabrik gelegt. Virales Marketing via Facebook, Twitter & Co. gibt es freilich noch nicht so lange. Zimmermann, Inhaber und Geschäftsführer von Carpenter Consulting, verwies daher auf die neue Qualität der Kommunikation. Diese sei nun interaktiv und nicht mehr länger eine Einbahnstraße: „Dies lässt sich nur nutzen, wenn Unternehmen Spielräume für Dialog zulassen“. Für das Web 3.0 prophezeit Zimmermann eine weitere Diversifizierung der Social Media-Plattformen à la Facebook, XING und LinkedIn sowie neue, mobile Endgeräte wie z.B. Google Glass. Das zugehörige Marketing von Google bezeichnete er als wegweisend und verdeutlichte dies mittels eines Videoclips.

Historisches Ambiente: Der Majolika-Firmenpark in Schramberg (Foto: hitcom new media GmbH).

Stefan Hemberger, Geschäftsführer der hitcom new media GmbH, äußerte sich ähnlich und appellierte an die anwesenden Sektionsmitglieder: „Sie müssen ihre Scheu vor dem öffentlichen Dialog und möglicher Kritik ablegen.“ Voraussetzung hinter einem erfolgreichen Marketing sei aber auch ein schlüssiges Konzept. Dazu zähle das Identifizieren der Zielgruppe ebenso wie das Definieren des gewünschten Ziels und der einzusetzenden Mittel.

"Beeindruckend was im b2b-Bereich mit Social Media erreichbar ist", Sektionssprecher Dr. Martin Leonhard (Foto: hitcom new Media GmbH).

Beide Experten ermunterten die Unternehmer auch mal außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken und verdeutlichten dies mit zwei Youtube-Clips: TNT und Bergdorf Obermutten.

Sektionssprecher Dr. Martin Leonhard zeigte sich in seinem Schlusswort insbesondere von den Möglichkeiten im b2b-Bereich beeindruckt und hob hervor, dass der Wirtschaftsrat moderne Kommunikationsnetze und –medien als bedeutende Innovationstreiber wahrnehme und für die Nutzung deren Potential eintrete.