04. September 2013
"Soziale Marktwirtschaft für Unternehmer zukunftsfähig gestalten" - Welche Auswirkungen haben die unterschiedlichen Wahlprogramme? -
Wer die Wahl hat ...

Der Stammtisch der Sektion Dresden fand diesmal unter dem aktuell die Unternehmerschaft bewegenden Themen der bevorstehenden Bundestagswahl statt.
Die Sektion Dresden des Wirtschaftsrates hatte die Dresdener Standortleiterin Steuern der PwC Wirtschaftspüfungs-AG, Dr. Margitta Markert zu Gast, die im Vorfeld der Bundestagswahl allen interessierten Unternehmern in komprimierter Form die Steuerthemen aus den Wahlprogrammen der großen Parteien zur Bundestagswahl gegenüberstellte. Unter den Punkten 1. Mittelstand und Mittelstandsfinanzierung, 2. Steuerpolitik sowie 3. Gründungsförderung wurden die unterschiedlichen Wahlprogramme transparent analysiert und deren jeweilige Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen aufgezeigt.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen auf das einzelne Unternehmen haben die von einigen Parteien avisierte Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe sowie Änderungen im Erbschaftssteuerbereich?

Welche Zusätzlichen Belastungen kommen hier auf sächsische klein- und mittelständische Unternehmen zu und wie sollen diese bei im Schnitt nach erst 25 Jahren Marktwirtschaft noch dünner Kapitaldecke getragen werden, wenn selbst bei Thesaurierung von Gewinnen seitens Rot-Grün eine höhere Besteuerung gefordert wird, wurde im Anschluss rege diskutiert.

Einhellige Meinung der sich beim anschließenden get-together fortsetzenden Diskussionen war, dass es bei der anstehenden Bundestagswahl um eine „Richtungswahl“ geht, bei der sich entscheiden wird, inwieweit das „Erfolgsmodell Deutschland“ mit einem Erfahrungsschatz von bald 65 Jahren Sozialer Marktwirtschaft weitergeführt werden soll oder aber insbesondere auch der sächsische Mittelstand durch staatsdirigistische Steuerorgien, deren Verfassungskonformität nicht geklärt ist, wirtschaftlich geschwächt werden soll, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.