12. September 2013
"Soziale Marktwirtschaft für Unternehmer zukunftsfähig gestalten"
Zu diesem Thema hatte der Sektionsvorstand der Sektion Zwickau alle Mitglieder sowie Interessierte im Vorfeld der Bundestagswahl in das Brauhaus eingeladen.
Von den im Bundestag vertretenen Parteien waren die Direktkandidaten Carsten Körber (CDU) und Andreas Weigel (SPD) der Einladung gefolgt und standen den Mitgliedern und Gästen des Wirtschafsrats Rede und Antwort.
Ulrich Vellguth (Foto: Wirtschaftsrat)

Unter Moderation des Sektionssprechers, Ulrich Vellguth, hatten zunächst beide Kandidaten jeweils zehn Minuten, um Ihre Positionen zu erläutern und hierbei insbesondere zu Fragen der künftigen Haushalts- und Steuerpolitik sowie zu den Themen „Mindestlohn“ und „Sozialleistungen“ zu beziehen.

v.l.n.r.: Ulrich Vellguth; Carsten Körber (CDU); Andreas Weigel (SPD) - (Foto: Wirtschaftsrat)

Beide Kandidaten sprachen sich auch für eine künftige Haushaltsdisziplin aus. Herr Körber (CDU) als ehemaliger Wirtschaftsförderer der Stadt Zwickau verwies hier auf die Erfolge der letzten Legislatur, insbesondere auf den Abbau der Neuverschuldung sowie den wirtschaftlich guten Stand Deutschlands im europäischen Vergleich. Dies zu verstetigen setzt voraus, dass insbesondere mit Blick auf die in weiten Teilen noch gegebene Kleinteiligkeit der Wirtschaft in den östlichen Bundesländern, auch für die Zukunft eine wachstumsfreundliche Unternehmensbesteuerung gewährleistet ist. Nur durch Kontinuität in diesem Bereich  bleibt Deutschland ein international attraktiver Industriestandort.
Herr Weigel (SPD) sieht ebenfalls die noch gegebene Kleinteiligkeit der sächsischen Wirtschaft und die Steuerpolitik als wichtiges Mittel, um ein solidarisches Miteinander zu ermöglichen und zu fördern.

Nachdem beide Gesprächspartner ihre fundamental unterschiedlichen Positionen im Bezug auf Mindestlöhne und Sozialleistungen ausführlich dargelegt hatten, schloss sich eine rege Diskussion zu all diesen Themen sowie dem allseits wichtigen Thema Energiewende und Energiepreise an, die beim anschließenden get-together fortgesetzt wurde.

(Foto: Wirtschaftsrat)