17. August 2017
SPD Vorschlag einer Frauenquote für Vorstände wäre weiterer schwerer Eingriff ins Eigentumsrecht
Wirtschaftsrat positioniert in Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Augsburger Allgemeinen, Badische Neusten Nachrichten und weiteren Regionalzeitungen

Die Forderung von SPD Familienministerin Katarina Barley die vor gut zwei Jahren beschlossene Frauenquote auch auf die Vorstände auszudehnen, lehnt der Wirtschaftsrat ab. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates: „Die SPD plant wieder eine praxisferne Überregulierung. Eine starre Quote für Vorstände wäre ein weiterer schwerer Eingriff ins Eigentumsrecht der Unternehmen." Gesetzesverschärfungen zu fordern, bevor die Wirkungen der bestehenden Regeln solide ausgewertet seien, klinge „sehr nach Wahlkampfgetöse".

In der Augsburger Allgemeinen, den Badischen Neusten Nachrichten und weiteren Regionalzeitungen erklärt Wolfgang Steiger den Vorstoß von Katarina Barley als „gutes Beispiel für sozialdemokratischen Dirigismus". Die Unternehmen hätten selbst ein Interesse daran, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu steigern. „Jede Woche eine neue Quote? Elektroautoquote, Frauenquote was kommt als Nächstes?“, fragt Wolfgang Steiger. Unabhängig von der Frage, ob man eine Frauenquote für richtig halte oder nicht, sollte man die Wirkungen der vor zwei Jahren beschlossenen Regelung zur Frauenquote in Ruhe analysieren.

 

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