11. Januar 2012
Standortnachteile für den Bremer Flughafen
Der Vorsitzende des Bremer Wirtschaftsrats, Nils Herrmann, kritisiert das zögerliche Verhalten des Senats bei der Gründung der Vertriebsgesellschaft "flybremen".

Mit der Ansiedlung der Fluggesellschaft Germania sind große Hoffnungen in die Weiterentwicklung des Flughafenstandortes Bremen verbunden. Neue Arbeitsplätze , interessante Werksverkehre für Airbus und weitere Reiseziele sind für 2012 in Aussicht gestellt worden. Dank der divergierenden Haltungen zwischen befürwortendem Wirtschaftssenator und der ablehnenden Finanzsenatorin scheint das alles in Gefahr zu sein.

Nils Herrmann: "Hier zeigt sich  wieder einmal, dass der Senat in Bremen vor allem ein 'Dagegen-Senat' ist. Das Verhindern einer vom Flughafen und mittelbar der TUI getragenen Vertriebsgesellschaft ist wettbewerbsschädigend für den Standort Bremen, genauso wie die diversen anderen Entscheidungen zur Umweltzone, den Lang-LKW und der Beschränkung des Umschlags in den Bremischen Häfen. Von den Auswirkungen auf die Tourismusbranche ganz zu schweigen." Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates fordert den Senat auf, seine ideologisch geprägte Politik endlich auf den Nutzen Bremens und zum Wohle seiner Bürger auszurichten - sachlich, fachlich geprägt und eine auf Fakten beruhende Wirtschaftspolitik für eine positive Entwicklung des Standortes Bremen.


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